Coronavirus sorgt für Stornierungen von Reisebuchungen. (Symbolbild)
+
Coronavirus sorgt für Stornierungen von Reisebuchungen. (Symbolbild)

Kreuzfahrt & Co.

Coronavirus: Reise-Buchungen sinken drastisch - warum Sie jetzt viel Geld sparen können

  • Simona de Clerk
    vonSimona de Clerk
    schließen

Wer trotz des Coronavirus eine Reise plane, der könne nun mit hohen Rabatten auf seine Buchungen rechnen, wie ein Reiseexperte erklärt.

  • Viele Menschen rund um den gesamten Erdball haben derzeit Bedenken, auf Reisen zu gehen - aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus.
  • Dies führe laut einem Reiseexperten dazu, dass viele Buchungen von Kreuzfahrten, Hotels oder Flügen ausblieben oder storniert würden.
  • Dies sei auch der Grund, warum es genau jetzt besonders günstig sein könnte, eine Reise zu buchen - das Risiko müsse hierfür jedoch jeder selbst abwägen.

Zahlreiche Kreuzfahrten wegen Coronavirus storniert

Brent Tomas ist Direktor des "House of Travel", ein großes privates Reiseunternehmen in Neuseeland. Er erklärte in einem Interview mit dem Portal RNZ, dass Buchungen für Kreuzfahrten stark zurückgegangen seien. Viele Menschen hätten ihre Reise aufgrund des Coronavirus storniert.

Die Prozentzahl der Stornierungen liege im zweistelligen Bereich, so Thomas. Die Zahl läge jedoch zwischen zehn und zwanzig Prozent und sei weit entfernt von der Hälfte der Buchungen. "Wir sehen einen signifikanten Rückgang bei den Buchungen von Passagieren. Aber die Vorlaufzeit ist so lang, dass die Menschen immer noch die Möglichkeit haben, die Sache zu überdenken, ihre Risiken abzuwägen und immer noch Kreuzfahrten zu buchen, insbesondere angesichts einiger der Preise, die nun auf den Markt kommen."

Lesen Sie hier: Reise wegen Coronavirus abgesagt: Was bringt mir die Reiseversicherung?

Thomas erklärte, das Virus könnte für Reisende in der nächsten Zeit rentable Reiserabatte mit sich bringen: "Letztendlich haben Fluggesellschaften, Hoteliers, Autovermieter, alle Vermögenswerte, die sie weiter bedienen müssen, um Einnahmen zu erzielen." Er sei sich demnach sicher, dass es gerade für Menschen günstige Angebote im Reisebereich geben werde. Zum weiteren Verlauf im Hinblick auf das Coronavirus erklärte der Reiseexperte: "Irgendwann wird das Coronavirus seinen Lauf nehmen, dann wird sich das Buchungsmuster wieder normalisieren."

Was die Gefahr betreffe, am Coronavirus zu erkranken, hat Thomas eine eigene Meinung: "Ich denke, die Menschen müssen dieses Risiko selbst einschätzen können." Er selbst habe keine Bedenken. "Es geht nur darum, dass Sie in der Grippesaison die üblichen Dinge tun, also Ihre Hände öfter waschen, als Sie es vielleicht normalerweise tun würden."

Auch interessant: Coronavirus ad absurdum: Dieses Plastikzelt soll auf Reisen vor Ansteckung schützen.

sca

Kreuzfahrten: Wie umweltfreundlich und vertretbar sind sie wirklich?

Die Kreuzfahrt ist eine beliebte Urlaubsform mit seit Jahren steigenden Passagierzahlen.
Die Kreuzfahrt ist eine beliebte Urlaubsform mit seit Jahren steigenden Passagierzahlen. © Andrea Warnecke
In Norwegen sollen strenge Umweltschutzgesetze unter anderem die sensible Fjordlandschaft schützen.
In Norwegen sollen strenge Umweltschutzgesetze unter anderem die sensible Fjordlandschaft schützen. © Hurtigruten
Kraftstoff bunkern: Auch das Tankschiff für die "Aida Nova" wird mit LNG aus Terminals in Barcelona und Teneriffa angetrieben.
Kraftstoff bunkern: Auch das Tankschiff für die "Aida Nova" wird mit LNG aus Terminals in Barcelona und Teneriffa angetrieben. © Juanjo Martinez
Die "Aida Nova" von Aida Cruises ist das erste Kreuzfahrtschiff der Welt, das im Hafen und auch auf See hauptsächlich mit Flüssigerdgas (LNG) angetrieben wird.
Die "Aida Nova" von Aida Cruises ist das erste Kreuzfahrtschiff der Welt, das im Hafen und auch auf See hauptsächlich mit Flüssigerdgas (LNG) angetrieben wird. © Juanjo Martinez
Felix Eichhorn ist Präsident der Reederei Aida Cruises.
Felix Eichhorn ist Präsident der Reederei Aida Cruises. © Andrea Warnecke
Daniel Skjeldam ist CEO der norwegischen Reederei Hurtigruten.
Daniel Skjeldam ist CEO der norwegischen Reederei Hurtigruten. © Hurtigruten
Kreuzfahrtschiffe gelten vielen als "Dreckschleudern", die die Umwelt verschmutzen.
Kreuzfahrtschiffe gelten vielen als "Dreckschleudern", die die Umwelt verschmutzen. © Philipp Laage
Umweltschutz ist besonders in ökologisch sensiblen Gegenden wie hier in der Arktis wichtig.
Umweltschutz ist besonders in ökologisch sensiblen Gegenden wie hier in der Arktis wichtig. © Verena Wolff
Mit der "Roald Amundsen" von Hurtigruten geht das erste Hybrid-Expeditionsschiff an den Start.
Mit der "Roald Amundsen" von Hurtigruten geht das erste Hybrid-Expeditionsschiff an den Start. © Hurtigruten
Die meisten Kreuzfahrtschiffe fahren mit Schweröl, dem Überrest aus den Erdölraffinerien.
Die meisten Kreuzfahrtschiffe fahren mit Schweröl, dem Überrest aus den Erdölraffinerien. © Andrea Warnecke

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare