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Nachdem ein Kapitän einmal so krass gewendet hatte, war das ganze Wasser aus dem Swimmingpool herausgeschwappt, so Herring. (Symbolbild)

Hunderte Verletzte

Das sind die katastrophalen Folgen, wenn ein Kapitän auf Kreuzfahrt "zu scharf wendet"

Kreuzfahrtschiffe sind "sanfte Riesen", die nichts erschüttern kann? Falsch! Zumindest behauptet das jetzt ein Ex-Kreuzfahrtmitarbeiter - und malt ein Schreckensszenario.

Üblicherweise bewegt sich ein Kreuzfahrtschiff recht ruhig auf Gewässern. Bis auf das stete Schaukeln, das so manchen Urlauber grün im Gesicht werden lässt, vollführen die Schiffe keine großartigen Manöver. Dabei stellen sich viele immer wieder die Frage, wieviel Einfluss ein Fehler des Kapitäns tatsächlich auf die Bewegung des Schiffes nehmen kann - sind Manöver im Stile von "Fluch der Karibik" auch bei Kreuzfahrtdampfern möglich?

Ex-Kreuzfahrt-Mitarbeiter packt aus: Das passiert, wenn der Kapitän zu stark wendet

Wenn man jetzt einem ehemaligen Kreuzfahrt-Mitarbeiter Glauben schenken mag, dann kann es der Kapitän wohl definitiv übertreiben. So berichtet Jay Herring gegenüber dem britischen Express, dass eine scharfe Wendung bei hoher Geschwindigkeit für Kenter-Alarm sorgen könnte.

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"Wenn ein Schiff Schlagseite bekommt, kann es passieren, dass Leute aus ihren Sitzen und mit solcher Gewalt von einer Seite zur anderen geschleudert werden, wie man es aus alten 'Star Trek'-Staffeln kennt", erklärt Herring.

Leere Swimmingpools, Überschwemmungen, hunderte Verletzte: Sind Kreuzfahrten wirklich so sicher?

Angeblich sei dies ihm zufolge im Jahre 2006 einmal genau so passiert - und zwar auf dem Kreuzfahrtschiff "Crown Princess". "Passagiere und Crew taumelten auf eine Seite und sogar das Wasser schwappte aus den Swimmingpools heraus", erinnert er sich. "334 Menschen wurden verletzt, 94 von ihnen mussten mit gebrochenen Knochen und Schnittwunden von herumgeschleuderten Gegenständen und zerbrochenem Glas ins Krankenhaus."

Erfahren Sie hier: Kreuzfahrt-Angestellter verrät: Das ist die schlimmste Kabine, die Passagiere buchen können.

Dennoch kann Herring beruhigen - dies käme nur in den wenigsten Fällen vor. Schließlich seien Kreuzfahrtschiffe im Grunde sehr sichere Fortbewegungsmittel, schließt er.

Lesen Sie auch: Kreuzfahrtschiff-Mitarbeiter deckt auf: "Leider durften wir die Gäste nicht schlagen".

jp/fk

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

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1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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