Person überreicht deutschen Pass an der Passkontrolle am Flughafen in München.
+
Der deutsche Reisepass erlaubt in vielen Ländern die Einreise ohne Visum.

Ranking

Mächtigster Reisepass der Welt 2021 – es ist nicht der deutsche

  • Franziska Kaindl
    VonFranziska Kaindl
    schließen

Der deutsche Reisepass öffnet auf der ganzen Welt viele Türen. Trotzdem ist er 2021 nicht der mächtigste Reisepass – ein anderes Land hat sich an die Spitze gesetzt.

Ein „mächtiger“ Reisepass erlaubt besonders viele Freiheiten beim Reisen. Zum Beispiel brauchen Sie für viele Länder kein Visum oder können dieses schon bei der Ankunft beantragen und erhalten. Je nach Ausstellungsland kann Ihnen ein Reisepass also mehr oder weniger Vorteile bieten. Gerade der deutsche Reisepass hat in den letzten Jahren in verschiedenen Rankings immer wieder Spitzenpositionen – wenn nicht den ersten Platz – erreicht. 2021 lässt allerdings eine andere Nation das Feld hinter sich.

Deutscher Reisepass nicht der mächtigste: Das ist der Spitzenreiter

Es gibt mehrere Rankings, die die mächtigsten Reisepässe der Welt anhand verschiedener Messkriterien aufschlüsseln. Eines davon ist der „Henley Passport Index“. An seiner Spitze befinden sich oft die Reisepässe von asiatischen Ländern wie Japan und Singapur – doch auch der deutsche Reisepass ist regelmäßig einer der wertvollsten. In diesem Jahr schnappt sich allerdings wieder Japan die Krone: Mit dem japanischen Reisepass dürfen 193 Länder ohne Visum besucht werden bzw. kann ein Visum direkt bei der Ankunft („visum on arrival“) beantragt werden. Das Ranking berücksichtigt allerdings nicht die Einreise-Beschränkungen, die aktuell aufgrund der Corona-Pandemie bestehen.

Das sind die mächtigsten Reisepässe 2021:

  • Japan: 193 Länder
  • Singapur: 192 Länder
  • Deutschland und Südkorea: 191 Länder
  • Italien, Finnland, Spanien, Luxemburg: 190 Länder
  • Dänemark, Österreich: 189 Länder

Auch interessant: Reisen in Risikogebiete: Was Sie für den Urlaub beachten müssen.

Deutscher Reisepass im „Global Passport Index“

„Henley & Partners“ greift für ihren „Henley Passport Index“ auf die Daten der International Air Transport Association (IATA) zurück. In anderen Rankings, wie zum Beispiel im „Global Passport Index“ von Arton Capital, werden allerdings die offiziellen Angaben der 199 UNO-Mitgliedstaaten und Gebiete als Datengrundlage verwendet. In dieser Auswertung belegte der deutsche Reisepass im letzten Jahr den ersten Platz. Doch auch 2021 hat er das Nachsehen: Neuseeland setzt sich mit 138 Ländern, in die ohne Visum oder mit „visum on arrival“ eingereist werden kann, in diesem Jahr an die Spitze. Deutschland liegt zusammen mit Spanien und Australien allerdings nur knapp dahinter – hier sind es 137 Länder. (fk)

Lesen Sie auch: Island verschärft Einreise-Regeln: Testpflicht jetzt sogar für Geimpfte.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare