Ferienhaus auf Rømø, Dänemark
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Immer mehr Kriminelle nutzen Ferienhaus-Anzeigen, um Urlauber abzuzocken.

Corona-Zeiten

Vorsicht bei der Ferienhaus-Buchung: Wie man unseriöse Angebote erkennt

  • Franziska Kaindl
    VonFranziska Kaindl
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In Corona-Zeiten sind Ferienhäuser und -wohnungen äußerst beliebt. Betrüger nutzen diese Situation aus, um vermehrt Fake-Anzeigen im Netz zu schalten.

Ein schönes Ferienhaus in idyllischer Umgebung, das viel Abstand zu anderen Menschen bietet: So stellen sich viele ihre Auszeit in der Corona-Pandemie vor. Dass Ferienhäuser und Ferienwohnungen immer mehr an Beliebtheit gewinnen, ist auch Betrügern nicht entgangen. Sie machen sich die hohe Nachfrage zunutze, indem sie gefälschte Anzeigen schalten, wie die Verbraucherzentrale Niedersachen nun warnt.

Ferienhaus buchen: So locken Betrüger Urlauber in die Falle

Wer bei der Ferienhaussuche bekannte Online-Portale wie Airbnb, eBay Kleinanzeigen oder FeWo-direkt durchforstet, sollte sich die Anzeigen ganz genau ansehen. Kriminelle versuchen, Urlauber mit ungewöhnlich günstigen Preisen und malerischen Bildern vom vermeintlichen Ferienhaus oder der Ferienwohnung zu überzeugen. Bei der Anreise stellen die Betroffenen aber fest, dass es die Unterkunft gar nicht gibt oder bereits anderweitig vermietet ist.

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Betrugsmasche mit Ferienhäusern: Wie erkenne ich unseriöse Anzeigen?

Es gibt laut der Verbraucherzentrale Niedersachsen unterschiedliche Anzeichen, die darauf hinweisen könnten, dass es sich bei einem Ferienhaus-Angebot um eine Fake-Anzeige handelt. Urlauber sollten zum Beispiel hellhörig werden, wenn sie nicht nur eine Anzahlung, sondern direkt den vollständigen Mietbetrag zahlen sollen – egal, wann die Reise tatsächlich stattfindet. Bei unseriösen Anzeigen fehlen zudem oft Name, Anschrift und Telefonnummer des Vermieters. Betrüger geben oft nur eine E-Mail-Adresse oder die Kontaktmöglichkeit über WhatsApp an. Generell sollten Sie vorsichtig sein, wenn der Vermieter die weitere Kommunikation außerhalb der Buchungsplattform fortführen will.

Abgesehen davon sollten Sie laut den Verbraucherschützern auch den Mietpreis oder die Anzahlung niemals außerhalb der Plattform vornehmen. Betroffene sollten auf das Angebot lieber verzichten, wenn Geldtransfers über Western Union oder Money Gram vorgeschlagen werden. Sie seien in der Regel unsicher und ein Hinweis darauf, dass es sich um einen Betrüger handeln könnte – der Zahlungsempfänger lässt sich nämlich verbergen, wie das Online-Portal Travelbook ergänzt. Generell sollte demnach lieber der Lastschrifteinzug oder die Kreditkarte bei Zahlungen genutzt werden. Hier kann das Geld meist wieder zurückgeholt werden, wenn sich das Angebot als unseriös entpuppt.

Zudem sollten Sie auf eine Buchung lieber verzichten, wenn das Mietobjekt nicht konkret beschrieben wird, so die Verbraucherschützer. Unrealistisch niedrige Preise könnten ebenfalls darauf hinweisen, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. (fk)

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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