Eine Frau spaziert auf dem pinken Sand am Balos Stand in Griechenland.
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Griechenland bietet viele saubere Badegewässer.

Wasserqualität

Wo sind die saubersten Gewässer Europas? Diese Länder haben die Nase vorn

  • Franziska Kaindl
    VonFranziska Kaindl
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Viele Badegewässer in Europa weisen „ausgezeichnete“ Wasserqualität vor. Besonders beliebte Urlaubsdestinationen glänzen mit sauberen Seen und Küsten.

Haben Sie sich im Urlaub schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie sauber eigentlich das Wasser ist, in dem Sie schwimmen? Ein Jahresbericht der Europäischen Umweltagentur (EUA), der in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission entstanden ist, und im Juni veröffentlicht wurde, gibt Aufschluss darüber. Das Ergebnis lautet: Die allermeisten Badegewässer in Europa – ob an der Küste oder im Binnenland – entsprechen höchsten Qualitätsstandards.

Urlaub: In diesen Ländern sind die meisten sauberen Badegewässer

Mit besonders sauberen Gewässern können sich demnach Griechenland, Kroatien, Malta, Österreich und Zypern rühmen: In diesen Ländern wurden mindestens 95 Prozent der Gewässer mit „ausgezeichnet“ bewertet. 2020 konnten in ganz Europa 82,8 Prozent der Badgewässer mit „ausgezeichneter“ Wasserqualität punkten. „Ausreichende“ Wasserqualität wurde an 93 Prozent der überwachten Standorte nachgewiesen. Getestet wurden Badegewässer in den 27 Mitgliedstaaten der EU sowie Albanien, Großbritannien und der Schweiz. Eine Auswertung für deutsche Badegewässer zeigt, dass auch hier 89,9 Prozent mit „ausgezeichneter“ Qualität aufwarten. Nur 0,5 Prozent hatten eine mangelhafte Qualität.

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„Dies ist das Ergebnis der seit mehr als 40 Jahren andauernden Umsetzung der Badegewässerrichtlinie, des großen Einsatzes engagierter Menschen und guter Zusammenarbeit. Der im Mai angenommene Null-Schadstoff-Aktionsplan wird dazu beitragen, dass die Gewässer auch weiterhin gesund und sicher sind und dass unsere Meere und Flüsse sauber bleiben“, sagte Virginijus Sinkevičius, Kommissar für Umwelt, Meere und Fischerei, dazu.

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296 Badegewässer mussten sich allerdings mit der Bewertung „mangelhaft“ begnügen – das entspricht ungefähr 1,3 Prozent der Badegewässer in Europa. Ausschlaggebend für die Bewertung ist das Vorhandensein von E. coli-Bakterien und Intestinale Enterokokken – sie sind Indikatoren für eine fäkale Verunreinigung. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte für manche Gewässer zudem keine Einstufung vorgenommen werden, da nicht genügend Proben genommen werden konnten. (fk)

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