Eine junge Frau mit einem Rollkoffer am Bahnsteig.
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Wie viel Gepäck ist im Zug eigentlich erlaubt?

Infos für Reisende

Gibt es bei Zugreisen eigentlich eine Gepäck-Begrenzung?

Meist nehmen Bahn-Passagiere nicht viel Gepäck mit. Aber was, wenn es doch mal mehrere Koffer sind? Die Deutsche Bahn verrät, ob es eine Begrenzung gibt.

Das Reisen mit der Bahn bietet viele Vorteile. Während man bei Flügen mindestens zwei Stunden vor Abflug am Flughafen sein muss und sich zudem noch durch die nervigen Kontrollen plagt, ist das bei Zugreisen nicht der Fall. Auch das Gepäck muss nicht vorher am Check-In abgegeben und gewogen werden, Begrenzungen gibt es auch nicht – oder etwa doch?

Gepäck-Begrenzungen bei Zugreisen: So viel dürfen Reisende mitnehmen

Gegenüber travelbook.de hat eine Sprecherin der Deutschen Bahn für Klarheit gesorgt. Demnach seien eigentlich nur ein Handgepäckstück sowie ein größeres Gepäckstück, etwa ein Koffer oder ein Instrument, bei Zugfahrten zugelassen. Schaffner würden dies aber nur bei triftigen Gründen kontrollieren. Das sei dann der Fall, wenn die Sicherheit oder der Komfort der anderen Passagiere beeinträchtigt seien. Meist nehmen Bahnreisende sowieso nicht mehr Gepäck mit, sodass dies wohl eher selten zu einem Problem wird. Aber in einem überfüllten Zug kann das durchaus schon mal vorkommen, dass nicht jeder große Koffer einen geeigneten Platz findet. Angaben zur maximalen Größe des Gepäckstücks gibt es zwar nicht, aber auf der offiziellen Webseite weist die Deutsche Bahn darauf hin, dass die Gepäckregale für die Standardmaße 700 x 500 x 300 mm vorgesehen sind.

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Bahn bietet Gepäckversand an

Alternativ können Reisende ihr Gepäck auch per Paketdienst separat an die Destination verschicken. Dafür arbeitet die Deutsche Bahn mit Hermes zusammen. Gegen eine Gebühr ab 13,90 Euro können Sie Ihre Gepäckstücke an eine Wunschadresse oder zu einem ausgewählten Hermes Paketshop verschicken lassen. Der Lieferdienst holt das Gepäck auch von einer Wunschadresse ab, allerdings kostet das etwas mehr. Außerdem ist der Transport von Sondergepäck oder eines Fahrrads teurer. Hier belaufen sich die Kosten auf 27,90 Euro beziehungsweise 49,90 Euro für das Rad.

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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