Golden Gate Bridge: Wahrzeichen von San Francisco wird 80

Die Golden Gate Bridge ist das Wahrzeichen der US-Westküstenstadt San Francisco. Vor 80 Jahren wurde sie eröffnet. Sechs wissenswerte Dinge:

Die ist das Wahrzeichen der US-Westküstenstadt San Francisco. Vor 80 Jahren wurde sie eröffnet. Sechs wissenswerte Dinge:

DAS BAUWERK: Bei ihrer Eröffnung am 27./28. Mai 1937 war sie nach vierjähriger Bauzeit die längste Hängebrücke der Welt. Sie erstreckt sich mit An- und Abfahrt über 2737 Meter. Die Spannbreite zwischen den beiden Pfeilern beträgt 1280 Meter. Die Türme ragen 227 Meter über der Wasseroberfläche auf. Die beiden Hauptkabel - jedes mit einem Durchmesser von 92 Zentimetern und eine Länge von 2332 Metern - halten die sechsspurige Fahrbahn und die zwei Geh- und Radwege in der Schwebe.

DIE FARBE: Die berühmte Farbe „International Orange” wurde von den Erbauern gewählt, weil sie mit der Landschaft harmoniert, sich von Himmel und Wasser abhebt und für Schiffe gut sichtbar ist. Sie schützt die Stahlkonstruktion auch vor Rost und Abnutzung. Fast täglich ist eine Kolonne von Malern mit Pinseln, Sprühgeräten und anderen Werkzeugen im Einsatz.

DER NAME: Er kommt von der darunterliegenden Bucht. Die Einfahrt vom Pazifischen Ozean wird seit langem als Goldenes Tor bezeichnet.

DER VERKEHR: Täglich passieren bis zu 6000 Radfahrer, mehr als 10 000 Fußgänger und jährlich mehr als 40 Millionen Autos die Brücke.

DIE KULISSE: Das elegante Bauwerk mit seinen Art-déco-Türmen ist die wohl am meisten fotografierte Brücke der Welt. Sie taucht in „Star Trek”-Filmen genauso auf wie in „Superman”, dient als Kulisse für Protestaktionen, Marathon-Läufe oder Hochzeiten. Im August 2015 überquerte eine Formation von fünf Rennautos die Brücke. Damit wurde , der bei der amerikanischen Indycar-Serie tödlich verunglückt war.

DAS WETTER: Die Brücke musste bisher nur dreimal wegen eines starken Sturms geschlossen werden - am 1. Dezember 1951 für drei Stunden, am 23. Dezember 1982 für fast zwei Stunden und am 3. Dezember 1983 für fast dreieinhalb Stunden. Dass sie im Nebel verschwindet, ist dagegen keine Seltenheit.

(Von Margret Scholtyssek, dpa)

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