Momentaufnahme am Karathona-Strand von Nafplio
+
Die griechische Regierung nimmt keine Rücksicht mehr auf Ungeimpfte.

Strenge Corona-Maßnahmen

Griechenland verschärft Corona-Regeln für Ungeimpfte massiv

  • Franziska Kaindl
    VonFranziska Kaindl
    schließen

Wer ab Mitte September in Griechenland noch ungeimpft ist, muss mit vielen Einschränkungen im Freizeitbereich rechnen. Hier die geplanten Regeln.

Die griechische Regierung will in Zukunft keine Rücksicht mehr auf Ungeimpfte nehmen, wie ein neuer Katalog an Corona-Maßnahmen offenbart. Gesundheitsminister Vassilis Kikilias präsentierte die geplanten Regeln am Dienstag. Sie sollen die Impfkampagne weiter in Schwung bringen, nachdem das Interesse zur Urlaubszeit gesunken war. Insgesamt 54 Prozent der Bevölkerung sind aktuell vollständig geimpft. Zeitgleich steigt das Infektionsgeschehen aber wieder an – die Regionen Kreta und die südliche Ägais wurden von der Bundesregierung mittlerweile zu Hochrisikogebieten erklärt.

Griechenland: Strenge Regeln für Ungeimpfte ab Mitte September

Ab Mitte September soll Ungeimpften der Zutritt zu Räumlichkeiten der Innengastronomie sowie Stadien oder Sporthallen verwehrt werden. Dies ist dann nur noch Geimpften oder Genesenen erlaubt. Damit ist der Besuch von Clubs, Diskotheken oder Restaurants ohne Impfzertifikat kaum noch möglich. Gastwirte müssen mit einer App die QR-Codes der Zertifikate ihrer Gäste prüfen, heißt es laut dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Die Beschränkungen treten ab dem 13. September in Kraft und sollen vorerst bis zum 31. März 2022 gelten.

Für Inlandsreisen mit dem Flugzeug, der Fähre, dem Bus oder in der Bahn gilt ab Mitte September zudem, dass ein 48 Stunden alter Antigen-Schnelltest vorgelegt werden muss. Dasselbe gilt für den Besuch von Kinos, Theatern und Museen.

Auch interessant: Urlaub in Griechenland: So füllen Sie das Einreiseformular aus.

Strenge Corona-Regeln in Griechenland: Ungeimpfte Arbeitnehmer in der Mangel

Auch für Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst wird es teuer, wenn sie ab diesem Zeitpunkt nicht geimpft sind. Sie müssen jede Woche einen negativen Antigen-Schnelltest eines anerkannten Labors vorlegen, der vom Arbeitgeber überprüft werden soll. Die Tests sollen 10 Euro kosten und müssen von den Arbeitnehmern selbst bezahlt werden. Ungeimpfte, die im Bildungswesen, in der Gastronomie oder in touristischen Betrieben arbeiten müssen sogar zweimal pro Woche einen Test machen. Für Beschäftige im Gesundheitswesen soll schon ab dem 1. September eine Impfpflicht gelten. Wer sich jedoch gegen die Impfung weigert, wird in den unbezahlten Urlaub geschickt. (fk)

Lesen Sie auch: Griechenland-Urlaub: Alles zur Corona-Inzidenz, Delta-Variante und den Einreise-Regeln.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare