Sonnenuntergang im Städtchen Grundarfjordur in Island.
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Island will die Corona-Beschränkungen aufheben.

Reisefreiheit

Island-Urlaub 2021: Regierung will Corona-Beschränkungen bald aufheben

Island hat die Corona-Pandemie im eigenen Land gut im Griff. Darum sollen bald enorme Lockerungen kommen – und ab Juli sogar die Aufhebung aller Regeln.

Viele Länder Europas lockern nach und nach ihre Corona-Regeln, um Touristen einen Sommer-Urlaub zu ermöglichen. Das ist vor allem deshalb möglich, weil die Impfkampagne in vielen Reisedestinationen nun gut voranschreitet. In Island will man alle Bewohner ab 16 Jahren bis zum 1. Juli geimpft haben – zu diesem Stichtag sollen dann alle Corona-Beschränkungen aufgehoben werden, wie travelnews.ch berichtet. Damit wäre Island das erste Land Eurpas, das komplett auf Corona-Maßnahmen verzichtet.

Urlaub 2021: Island plant Ende der Corona-Maßnahmen zum 1. Juli

Die 7-Tage-Inzidenz in Island betragt aktuell einen Wert von 2,1 (Stand: 25. Mai) und ist damit die niedrigste in ganz Europa. Zusammen mit einer Quote von knapp 50 Prozent Erstimpfungen ist das Land auf einem guten Weg. Bevor es aber zur Aufhebung der Corona-Maßnahmen kommt, nimmt Island stufenweise Lockerungen vor. Derzeit gestaltet sich ein Urlaub noch sehr kompliziert: Alle Reisenden müssen bei der Einreise nach Island einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden ist. Bei der Einreise selbst wird noch ein PCR-Test durchgeführt und danach geht es für fünf Tage in häusliche Quarantäne, bevor erneut ein PCR-Test vorgenommen wird. Erst bei Erhalt eines negativen Ergebnisses darf die Quarantäne verlassen werden. Wer vollständig geimpft ist, muss nur den Test bei der Einreise durchführen und das Testergebnis in der Unterkunft abwarten.

Zugleich müssen sich Reisende aus Ländern, die von Island als Hochrisikogebiet eingestuft werden, in eine von der Regierung betreute Quarantäne-Unterkunft begeben. Das betrifft derzeit alle Länder aus Grönland und die Faröer Inseln.

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Erste Lockerungen in Island ab 1. Juni – Interesse bei Urlaubern groß

Ab dem 1. Juni gelten die ersten Lockerungen: Ab dann dürfen alle Reisenden aus Herkunftsländern mit niedriger Corona-Inzidenz, die eine abgeschlossene Corona-Impfung nachweisen oder von einer Covid-19-Erkrankung nachweislich genesen sind, ohne Tests oder Quarantäne nach Island einreisen. Schon jetzt scheint das Interesse an Island-Reisen groß zu sein, wie das Hamburger Unternehmen Island ProTravel laut travelnews.ch in einer Mitteilung erklärt. Schon jetzt würden Buchungen und Anfragen von Reisewilligen eingehen, die spätestens im Mai komplett geimpft sind und ihre Vorteile nutzen wollen. Am 1. Juni will das Unternehmen deshalb die meisten Island-Reisen wieder aufnehmen. (fk)

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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