Thingvellir-Wasserfall auf Island.
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Island hat es bisher gut durch die Corona-Pandemie geschafft.

Strengere Maßnahmen

Island verschärft Einreise-Regeln: Testpflicht jetzt sogar für Geimpfte

  • Franziska Kaindl
    VonFranziska Kaindl
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Sogar Corona-Geimpfte und Genesene müssen in Island bald einen negativen Test vorlegen. Die Inzidenz im Land ist aktuell aber noch sehr niedrig.

In den meisten Ländern Europas genießen Menschen, die gegen das Coronavirus vollständig geimpft oder davon genesen sind, mehr Freiheiten bei Reisen. Das ändert sich nun ab dem 26. Juli: Ab dann verschärft Island seine Bestimmungen für Einreisende und verlangt unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus ein negatives Corona-Testergebnis.

Verschärfte Einreise-Bestimmungen für Geimpfte und Genesene

Erst am 1. Juli hat Island seine Testpflichten gelockert, nun folgen wieder Verschärfungen. Sowohl Geimpfte als auch Genesene müssen ab kommenden Montag wieder einen negativen PCR- oder Antigen-Test vorlegen, der maximal 72 Stunden alt ist. Dafür braucht es dann keine weiteren Tests oder eine Quarantäne. Hintergrund für die strengeren Bedingungen sind die steigenden Infektionszahlen. Island ist bisher gut durch die Pandemie bekommen und auch jetzt ist die Inzidenz mit einem Wert von 3,08 in der Woche vom 5. bis 11. Juli (Quelle: ECDC) extrem niedrig.

Island-Urlaub: Diese Regeln gelten für Nicht-Geimpfte oder -Genesene

Wer bisher noch nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss sich in Island einer strengen Test- und Quarantäne-Strategie unterziehen. Neben einem maximal 72 Stunden alten, negativen PCR-Testergebnis, muss direkt nach der Einreise einen weiteren Test machen und sich anschließend in eine fünftägige Quarantäne begeben. Diese kann mit einem weiteren negativen Test beendet werden. Kinder, die im Jahr 2005 oder später geboren sind, sind von der Testpflicht bei der Einreise ausgenommen, müssen aber dennoch einen Test bei der Ankunft vornehmen lassen und sich bis zum Erhalt des Ergebnisses in Quarantäne begeben. Zudem müssen sich alle Reisenden – auch Geimpfte und Genesene – verpflichtend vor Reiseantritt über ein Registrierungsformular online anmelden.

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Grönland verschärft Corona-Maßnahmen ebenfalls

Auch in Grönland werden die Corona-Regeln weiter festgezurrt: Menschen dürfen die öffentlichen Verkehrsmittel nur noch benutzen, wenn sie mindestens die erste Impfdosis erhalten haben. Die Maßnahme soll vorerst bis Ende Juli gelten. Derzeit gibt es laut Informationen der Deutschen Presse-Agentur 29 aktive Corona-Fälle auf Grönland – was bisher die größte Zahl seit Beginn der Pandemie auf der Insel ist. (fk)

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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