Kreuzfahrtschiff Norwegian Jade am Cruise Center Steinwerder in Hamburg
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Norwegian Cruise Lines möchte im Sommer die griechischen Inseln befahren.

Urlaub in der Pandemie

Kreuzfahrt-Reedereien planen Mittelmeer-Reisen im Sommer – aber nur für Corona-Geimpfte

Im Sommer wieder warme Mittelmeer-Luft schnuppern – das planen einige Kreuzfahrt-Reedereien für ihre Gäste. Viele machen allerdings eine Corona-Impfung zur Voraussetzung.

Schon seit einigen Monaten versuchen sich Reedereien mit ausgefeilten Hygienekonzepten an einem Neustart der Kreuzfahrt-Saison. Trotzdem kam es immer mal wieder zu Ausbrüchen des Coronavirus an Bord der Schiffe. Die britische Reederei Saga Cruises, die auf Gäste über 50 Jahre spezialisiert ist, setzte deshalb schon relativ früh auf eine vollständige Corona-Impfung der Passagiere. Andere Kreuzfahrtunternehmen ziehen nun nach und planen unter anderem Mittelmeer-Reisen für den Sommer – Zutritt nur für Geimpfte.

Norwegian Cruise Lines startet Reise-Saison im Juli: Mittelmeer-Reisen für Corona-Geimpfte

Ab dem 25. Juli 2021 startet die „Norwegian Jade“ von der Norwegian Cruise Line (NCL) mit geimpften Passagieren in die Kreuzfahrt-Saison im Sommer. Die einwöchige Reise soll von Piräus aus rund um die griechischen Inseln führen. Die „Norwegian Joy“ sticht ab dem 7. August von Montego Bay auf Jamaika aus in See. Ab dem 15. August folgt dann die „Norwegian Gem“ mit Kreuzfahrten von der Dominikanischen Republik aus. Alle drei Schiffe nehmen für ihre Kreuzfahrten nur Gäste auf, die vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind, teilte das Unternehmen NCL mit. Diese Vorschrift soll vorerst bis zum 31. Oktober 2021 gelten.

Die Sommer-Kreuzfahrten auf den Schiffen „Breakaway“, „Dawn“, „Escape“, „Getaway“, „Sky“, „Spirit“, „Star“ und „Sun“, die für Juli und August geplant waren, wurden hingegen komplett abgesagt. Auch die Reisen der „Norwegian Epic“ bis zum 1. September 2021 und der „Norwegian Pearl“ bis zum 7. November 2021 werden nicht stattfinden.

Kreuzfahrt-Urlaub: Griechische Inseln mit Royal Caribbean für Gäste mit Corona-Impfung

Das Kreuzfahrtunternehmen Royal Caribbean kündigte ebenfalls Reisen für das Mittelmeer an. Ab dem 10. Juli bis in den Oktober hinein werden mit der „Jewel of the Seas“ mehrere Ziele in Griechenland und auf Zypern angesteuert – zum Beispiel Rhodos, Kreta, Mykonos und Santorin. Die Kreuzfahrten können laut einer Pressemitteilung des Unternehmens seit dem 7. April gebucht werden. Erwachsene Gäste müssen vollständig gegen das Coronavirus geimpft sein, während bei Passagieren unter 18 Jahren ein negativer Test genügt.

Auch interessant: Riesen-Ansturm auf „Kreuzfahrt nach nirgendwo“ – Was steckt dahinter?

Griechenland-Kreuzfahrt mit Corona-Impfung bei Celebrity Cruises

Griechenland steht auch bei Celebrity Cruises auf dem Plan: Mit der „Celebrity Apex“ werden ab dem 19. Juni bis September die Inseln Mykonos, Rhodos, Santorin sowie Haifa und Jerusalem in Israel angelaufen. Reisen mit dem Schiff, das erst 2020 fertiggestellt wurde, können bereits seit dem 30. März gebucht werden. Hier gilt dieselbe Regel wie bei Royal Caribbean: Jeder Erwachsene muss einen Nachweis über eine vollständige Corona-Impfung erbringen. Gäste unter 18 Jahren brauchen einen negativen PCR-Test.

Kreuzfahrten für Corona-Geimpfte: Was planen Aida, Tui Cruises und MSC?

Bei deutschen Kreuzfahrt-Urlaubern sind vor allem die Reedereien Aida, Tui Cruises und MSC beliebt. Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtete, plant nach aktuellem Stand aber keines der Unternehmen eine Corona-Impfpflicht für die Passagiere. (fk)

Lesen Sie auch: Kreuzfahrt-Urlaub in Corona-Zeiten: Wo ist eine Schiffsreise aktuell möglich?

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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