Der Luxusliner Spirit of Adventure von Saga Cruises.
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Eine erste Reederei erlaubt nur noch Corona-Geimpfte an Bord.

Reisen 2021

Erste Kreuzfahrt-Reederei verlangt jetzt Corona-Impfung von Urlaubern

  • Franziska Kaindl
    vonFranziska Kaindl
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Die erste Kreuzfahrt-Reederei weltweit setzt nun einen kompletten Corona-Impfschutz als Bedingung zum Antritt der Reise voraus.

Während bei den Fluggesellschaften die australische Airline Qantas bereits plant, eine Impfpflicht für Passagiere einzuführen*, prescht bei den Kreuzfahrt-Reedereien nun das britische Unternehmen Saga Cruises voraus. Als erste Reederei weltweit erlaubt sie den Zutritt an Bord nur noch Personen, die den kompletten Impfschutz nachweisen* können. Bedeutet: Die zweite Corona-Impfung muss mindestens zwei Wochen vor Abfahrt stattgefunden haben.

Kreuzfahrt-Urlaub nur noch mit Corona-Impfung – erste Reederei wagt den Schritt

Das Kreuzfahrtunternehmen Saga erklärt auf seiner Webseite, dass es fortan auch nicht mehr möglich ist, Gäste mit an Bord zu nehmen, die eine Corona-Impfung verweigern. Zudem macht die Reederei keine Ausnahmen: Wer die zweite Impfdosis erst innerhalb der 14 Tage vor Abfahrt erhalten hat, darf nicht mitfahren. Selbst eine medizinische Befreiung von der Corona-Impfung stellt keine Ausnahme dar, trotzdem an Bord zu dürfen. Saga Cruises begründet seine strengen Regeln damit, dass sie ihren Gästen eine möglichst sichere Reise bieten wollen. Hier sei außerdem zu erwähnen, dass sich die Reederei mit ihren zwei Schiffen „Spirit of Discovery“ und „Spirit of Adventure“ auf Gäste über 50 Jahren spezialisiert hat.

Gerade in den höheren Altersgruppen hat sich gezeigt, dass das Risiko eines schweren Covid-19-Verlaufs höher ist. Darum erhalten auch ältere Menschen zuerst eine Impfung. Aktuell ist die Impfquote aber noch zu niedrig, um Kreuzfahrt-Reisen ausschließlich für Corona-Geimpfte anbieten zu können. Deshalb hat die Reederei alle Kreuzfahrten bis Anfang Mai abgesagt.

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„Die Gesundheit und Sicherheit unserer Kunden hatte bei Saga schon immer oberste Priorität. Deshalb haben wir beschlossen, dass jeder, der mit uns reist, vollständig gegen COVID-19 geimpft sein muss. Unsere Kunden wollen die Sicherheit des Impfstoffs und die Gewissheit, dass andere Reisende ebenfalls geimpft sind“, sagte ein Sprecher von Saga Cruises laut dem Online-Portal cruisecritic.com. „Unsere neue Impfrichtlinie wird eine Erweiterung zu den detaillierten Vorkehrungen sein, die wir bereits getroffen haben, wenn Kreuzfahrten und andere Urlaube wieder beginnen können.“ (fk) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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