Ein grüner Oldtimer auf einer Straße in Kuba.
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Kuba steht nun auf der Liste der Risikogebiete.

Reisen 2021

Beliebte Urlaubsdestination gehört jetzt zu Corona-Risikogebieten – Diese Einreise-Regeln gelten

Kuba ist eine beliebte Urlaubsdestination – allerdings muss die Reise wohl noch warten. Das RKI hat die Insel nun als Corona-Risikogebiet eingestuft.

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat seine Liste an Risiko-, Hochinzidenz-, und Virusvarianten-Gebieten erneut angepasst. Seit dem 28. Februar gehört nun Kuba zu den Risikogebieten, weshalb das Auswärtige Amt nun vor nicht-notwendigen, touristischen Reisen warnt. Außerdem trifft es auch Malta: Die Inselgruppe hat sich bereits auf der Liste des RKI befunden, allerdings gehört sie nun sogar zu den Hochinzidenzgebieten. Das heißt, die Corona-Inzidenz hat den Wert von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen überschritten. Was Sie nun bei der Einreise und Reiserückkehr beachten müssen.

Kuba als Corona-Risikogebiet: Was Sie bei der Urlaubsplanung wissen müssen

Fernreisen stehen aktuell nicht hoch im Kurs, aber Kuba arbeitet bereits daran, den Urlaub auf der Insel wieder attraktiv zu machen. Deshalb sollen nun sogar zwei eigene Corona-Impfstoffe entwickelt werden, die auch irgendwann Touristen angeboten werden sollen. Bisher ist das aber noch Zukunftsmusik: Stattdessen gehört Kuba seit dem 28. Februar zu den Risikogebieten, was bedeutet, dass Urlauber sich vorerst an verschärfte Einreise-Regeln bei der Rückkehr nach Deutschland halten müssen.

Zunächst gilt für die Einreise aus Risikogebieten, dass die digitale Einreiseanmeldung ausgefüllt und spätestens 48 Stunden nach der Rückkehr ein Corona-Test vorgenommen werden muss. Außerdem gilt eine Quarantänepflicht von zehn Tagen, die sich nur durch einen zweiten Test am fünften Tag verkürzen lässt. Doch auch für die Einreise nach Kuba wurden die Regeln verschärft: Seit dem 6. Februar müssen sich Touristen oder im Ausland lebende Kubaner auf eigene Kosten in einem Hotel isolieren – und zwar für fünf Tage. Des Weiteren muss ein negativer PCR-Test in Papierform aus dem Heimatland vorgelegt werden, der bei der Ankunft nicht älter als 72 Stunden ist. Bei der Ankunft am Flughafen in Kuba muss zudem ein weiterer obligatorischer Test vollzogen werden, wie das Auswärtige Amt informiert.

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Corona: Malta ist jetzt Hochinzidenzgebiet – Das müssen Sie bei einer Reise beachten

Seit dem 28. Februar ist Malta nicht nur ein Risikogebiet, sondern auch ein Hochinzidenzgebiet – wegen der sehr hohen Corona-Inzidenz. Für die Rückkehr nach Deutschland aus einem solchen Gebiet gelten noch strengere Einreise-Regeln. Hier muss der Corona-Test bereits vor der Einreise gemacht werden, aber maximal 48 Stunden im Voraus. Der Nachweis muss anschließend vor der Einreise dem Beförderer, also zum Beispiel der Fluggesellschaft, vorgelegt werden. Zudem müssen die Reiserückkehrer die Einreiseanmeldung ausfüllen und sich in eine zehntägige Quarantäne begeben.

Die Einreise nach Malta ist grundsätzlich möglich, da Deutschland zu den sogenannten „Korridorländern“ gehört. Dabei muss eine „Public Health Travel Declaration“, eine „Passenger Location Form“ und ein negativer PCR-Test vorgelegt werden, der nicht älter als 72 Stunden ist. Wenn kein Test vorhanden ist, muss dieser am Flughafen nachgeholt werden oder die betreffende Person muss sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Zudem gilt für den Aufenthalt am Flughafen in Malta eine Maskenpflicht – auch ein Visier ist möglich – und die Körpertemperatur wird gemessen. (fk)

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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