Touristen sind in der Schinkenstraße auf Mallorca unterwegs.
+
Während der Corona-Pandemie waren nächtliche Treffen auf Mallorca weitestgehend verboten. Das ändert sich nun.

Mehr Freiheiten

Urlaub auf Mallorca: Nächtliche Partys sind ab sofort wieder erlaubt

  • Franziska Kaindl
    VonFranziska Kaindl
    schließen

Um die Corona-Pandemie einzudämmen, hat die Balearen-Regierung vor einiger Zeit ein nächtliches Versammlungsverbot beschlossen. Das soll nun wieder aufgehoben werden.

Die sinkenden Corona-Fallzahlen sorgen auch auf den Balearen für immer mehr Lockerungen. Nun hat die Regierung in einer Kabinettssitzung beschlossen, das nächtliche Versammlungsverbot auf Mallorca und Formentera aufzuheben. Damit dürfen ab Dienstag (9. September) wieder Personen aus verschiedenen Haushalten zu nächtlichen Partys zusammenkommen. Seit Ende Juli waren derartige Treffen nach einer ersten Lockerung zwischen 2 und 6 Uhr morgens verboten, um den nächtlichen Trinkgelagen auf Straßen und Stränden Einhalt zu gebieten. Stattdessen durfte man im privaten und öffentlichen Räumen nur mit Mitbewohnern zusammen sein. Dasselbe galt für Hotelgäste, die gemeinsam eincheckten.

Nächtliches Versammlungsverbot auf Mallorca aufgehoben – es gilt aber weiterhin Vorsicht

Obwohl nächtliche Treffen auf Mallorca nun wieder erlaubt sind, sollten Touristen und Einheimische nicht über die Stränge schlagen. Schon vor der Corona-Pandemie waren Trinkgelage auf offener Straße in weitestgehend verboten. Wie Tourismusminister Iago Negueruela laut Mallorca Zeitung erklärte, werde man solche Treffen daher weiterhin kontrollieren und bestrafen. Außerdem gilt weiterhin die Maskenpflicht, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu fremden Personen nicht eingehalten werden kann.

Auch interessant: Urlaub auf Mallorca: So viele Reisende haben sich tatsächlich mit Corona angesteckt.

Die aktuelle Corona-Situation auf den Balearen

Die Aufhebung des nächtlichen Versammlungsverbots hängt unmittelbar mit der positiven Entwicklung der Corona-Zahlen zusammen, wie Negueruela laut Mallorca Zeitung erklärte. Die 7-Tage-Inzidenz auf den Balearen liegt derzeit bei einem Wert von 74,09 (Stand: 7. September, Quelle: Ministerio de Sanidad) und ist damit aktuell sogar etwas niedriger als der Wert in Deutschland (83,8, Quelle: RKI). Auch die Impfkampagne ist in Spanien weit fortgeschritten: Landesweit sind 72,2 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft, während 77,6 Prozent zumindest eine Impfdosis erhalten haben. Sollte sich die Situation weiterhin so positiv entwickeln, könnten weitere Lockerungen folgen, so der balearische Tourismusminister. (fk)

Lesen Sie auch: Spanien-Urlaub: Alles zur Corona-Inzidenz, Delta-Variante und den Einreise-Regeln.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare