Blick auf das Meliá Palma Bay Hotel bei Sonnenuntergang.
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Das Tagungshotel Meliá Palma Bay beherbergt aktuell Urlauber, die sich in Quarantäne befinden.

Corona-Regeln

Vorerst keine Einreise nach Deutschland: 27 Mallorca-Urlauber im Quarantäne-Hotel

27 Mallorca-Urlauber sollen sich derzeit im Corona-Hotel auf Mallorca befinden. Hintergrund sind die verschärften Einreise-Regeln für Flugreisende nach Deutschland.

Vorerst bis zum 12. Mai gilt in Deutschland die Regelung, dass Flugreisende schon beim Check-in am Abflugort einen negativen Corona-Test vorlegen müssen. Ansonsten dürfen sie nicht an Bord des Flugzeuges. Diese Regelung gilt explizit auch für Reisende aus Nicht-Risikogebieten wie zum Beispiel den Balearen. Wie die Mallorca Zeitung (MZ) berichtet, befinden sich aus diesem Grund gerade 27 Deutsche im Corona-Quarantänehotel Meliá Palma Bay in Palma.

27 Deutsche im Corona-Hotel auf Mallorca

Die Sprecherin des Balearischen Gesundheitsministerium bestätigte dem Online-Portal am Montagnachmittag (12. April), dass die Urlauber in dem Kongresshotel, das aktuell als Corona-Quarantänehotel dient, mindestens zehn Tage in Selbstisolation bleiben. Wie viele der Betroffenen tatsächlich positiv auf das Coronavirus getestet wurden, ist allerdings nicht genau bekannt. Denn auch die Angehörigen der Covid-19-Erkrankten sind in dem Hotel untergekommen. Zudem befänden sich noch drei weitere ausländische Touristen und fünf Bewohner der Insel in dem Hotel, da sie ihre Quarantäne woanders nicht einhalten können, erklärte demnach die Sprecherin.

Weiterhin schloss sie nicht aus, dass sich weitere Urlauber, die positiv getestet wurden, mit ihren Familien woanders in Quarantäne befinden. Anders als bei den Personen, die im Quarantänehotel untergekommen sind, würden hier aber keine Nationalitäten angegeben werden. So ist es zum Beispiel möglich, dass die betroffenen Urlauber ihre Quarantäne in einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus verbringen.

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Corona-Quarantäne auf Mallorca: Wer übernimmt die Kosten?

Das Kongresshotel Meliá Palma Bay wurde von der Regierung auf den Balearen als Quarantäne-Hotel unter Vertrag genommen. Allerdings herrscht noch Uneinigkeit darüber, wer nun für die Kosten der Unterbringung aufkommen soll. So versichert das Balearische Gesundheitsministerium erneut gegenüber der MZ, dass die Unterbringungskosten über die Europäische Versichertenkarte (EHIC) abgerechnet werden kann. Die deutschen Krankenkassen warnen allerdings weiterhin davor, dass Betroffene für die Kosten der Quarantäne voraussichtlich selbst aufkommen müssen. „Wir gehen davon aus, dass die Übernachtungskosten nicht von den Krankenkassen bezahlt werden und entsprechend nicht über die EHIC abgerechnet werden können“, bestätigte der Sprecher des Spitzenverbandes Gesetzliche Krankenversicherung der MZ. (fk)

Lesen Sie auch: Kritik an deutschen Urlaubern in Mallorca: Kein „schlechtes Gewissen“ bei Reisenden.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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