Urlauber sitzen auf Liegestühlen an der Playa de Palma auf Mallorca.
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Bald könnten sich wieder mehr Party-Urlauber auf Mallorca tummeln.

Corona-Pandemie

Mallorca-Urlaub im Sommer: Clubs öffnen voraussichtlich im Juli

Party-Urlaub könnte auf Mallorca bald wieder möglich sein. Zumindest plant die Regierung dank stabiler Corona-Zahlen die Öffnung von Clubs ab Mitte Juli.

Seit über einem Jahr sind Discotheken auf Mallorca geschlossen, die normalerweise überfüllte Schinkenstraße ist wie ausgestorben. Nun könnte sich das ändern: Aufgrund der stabilen Corona-Zahlen auf der Balearen-Insel sollen Nachtlokale und Discos ab Mitte Juli wieder öffnen dürfen. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur (dpa) unter Berufung auf die örtliche Zeitung Diario de Mallorca.

Mallorca-Urlaub: Clubs könnten im Juli wieder öffnen

Für Anfang Juli ist ein siebentägiges Projekt geplant, nach dem eine endgültige Entscheidung über die Öffnung der Clubs gefällt werden soll. Wenn alles gut läuft, könnten Nachtlokale dann um den 17. Juli herum wieder Gäste begrüßen. Das Nachtleben auf Mallorca soll laut Regionalpräsidentin Francina Armengol „eher früher denn später“ einen Neustart erleben, heißt es bei der Zeitung Diario de Mallorca. Den Plänen zufolge soll Tanzen in den Lokalen erlaubt sein, anfangs aber nur bis 3 Uhr nachts. Die Maskenpflicht und Sicherheitsabstände werden vermutlich in Teilen weiterhin eine Rolle spielen.

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Partytourismus auf Mallorca nach Corona-Pandemie vor dem Aus?

Im Mai sah Francina Armengol eine Öffnung der Clubs noch kritisch: „Durch zu schnelle Öffnungsschritte würden wir die großen Opfer, die unsere Bevölkerung bei der Bekämpfung der Pandemie erbracht hat, gefährden“, erklärte sie damals. Erst mit einer höheren Impfrate könnte das Nachtleben wieder öffnen. Nun scheint die Lage aus Sicht der Regierung aber so weit stabil zu sein, dass die Öffnung der Clubs in Aussicht steht. Aktuell haben 47,9 Prozent der Bevölkerung Mallorcas (Stand: 11. Juni) eine erste Impfdosis erhalten, 24,6 Prozent sind vollständig geimpft, so die Mallorca Zeitung.

Abgesehen von der Öffnungsperspektive für die Clubs, liegt der Fokus der Balearen-Regierung schon seit längerem darauf, den Sauftourismus zu unterbinden. Die Corona-Pandemie solle genutzt werden, um für mehr „Qualitätstourimus“ zu sorgen, erklärte Armengol noch vor Kurzem. 2020 wurde per Gesetzesreform bereits der „kostenlose“ Alkoholausschank in „All-inclusive-Hotels“ verboten. Ob der Ballermann also jemals wieder wie vor der Pandemie sein wird, steht in den Sternen. (fk)

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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