Zwei Frauen liegen auf Sonnenliegen am Strand mit einem Rettungsschwimmerturm im Vordergrund.
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Mit Maske am Strand – in Spanien könnte das nun überall Pflicht sein.

Corona-Pandemie

Maskenpflicht in Spanien enorm verschärft – Nur noch mit Mundschutz am Strand?

Eine Verschärfung der Maskenpflicht in Spanien bedeutet wohl nun für Einheimische und Touristen, dass nur noch mit Mundschutz am Strand gesonnt werden darf.

Ab Mittwoch (31. März) müssen die Menschen in ganz Spanien sowohl im Freien als auch in geschlossenen öffentlichen Räumen wie in Restaurants oder Geschäften einen Mund- und Nasenschutz tragen. Das teilte die Zentralregierung in Madrid am Dienstag (30. März) mit einem Beschluss im Amtsblatt BOE mit. Die Regel soll nun auch gelten, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen draußen eingehalten werden kann.

Spanien verschärft Regeln: Maskenpflicht im Freien – womöglich sogar am Strand

Mit dem neuen Beschluss vereinheitlicht die Zentralregierung die Regeln – schon in vielen der 17 Regionen Spaniens galt seit geraumer Zeit eine verschärfte Maskenpflicht. Auch auf Mallorca müssen die Menschen nun schon seit Längerem die Maske im Freien tragen. Allerdings durfte der Mundschutz bislang beim Sonnenbaden am Strand abgenommen werden, wenn der Sicherheitsabstand eingehalten werden konnte. Bei strenger Auslegung der neuen Regel ist dies aber nicht mehr erlaubt. Selbst beim Wandern müsste nun Maske getragen werden.

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Strikte Maskenpflicht bis zum Ende der Corona-Pandemie geplant – Balearen-Regierung sucht Gespräch

Laut Informationen der Mallorca Zeitung will die Balearen-Regierung nun mit den übrigen Regionen verhandeln, um mehr Spielraum bei der Auslegung des Gesetzes zu haben. Auf diese Weise soll die bisherige Regelung möglichst beibehalten werden. An Strandpromenaden galt auf den Balearen schon zuvor eine Maskenpflicht – die müsste nun auch für das Spazieren am Ufer gelten.

Ausnahmen gibt es für die strikte Maskenpflicht vonseiten der Zentralregierung in Madrid aber dennoch: zum Beispiel beim Sport im Freien oder für Personen mit Atemwegserkrankung, die ein ärztliches Attest vorweisen können. Auch beim Essen und Trinken im Restaurant darf die Maske abgenommen werden. Die Anordnung soll laut der Veröffentlichung im Amtsblatt „bis zum Ende der Gesundheitskrise“ gelten. Somit sind vorzeitige Lockerungen der Regel wohl nicht in Sicht. (fk)

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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