Blick auf den Leuchtturm am Dornbusch der Insel Hiddensee.
+
Touristen dürfen sich über eine gelockerte Testpflicht in Mecklenburg-Vorpommern freuen.

Corona-Regeln

Testpflicht beim Ostsee-Urlaub: Gelockerte Regeln für Touristen in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern gilt aufgrund der Corona-Pandemie eine strenge Testpflicht für Touristen. Diese wird aber nun gelockert. 

Erst zum 4. Juni öffnete Mecklenburg-Vorpommern für Touristen aus ganz Deutschland – und war damit später dran, als zum Beispiel Schleswig-Holstein, wo Urlaub bereits seit Wochen in Modell-Regionen an Nord- und Ostsee möglich war. Nun will das Bundesland seine Corona-Bestimmungen für Touristen aber noch mehr lockern – was eine Reise attraktiver machen dürfte.

Ostsee-Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern: Gelockerte Testpflicht für Touristen

Bisher war die Regelung für einen Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern so, dass Touristen bei der Anreise und anschließend an jedem dritten Tag einen negativen Corona-Test vorlegen sollten, sofern sie nicht geimpft oder genesen waren. Ab Donnerstag (17. Juni) genügt aber das negative Testergebnis bei der Anreise. Das hat die Landesregierung am Dienstag beschlossen, wie unter anderem der NDR berichtet. Die neue Regelung gelte laut Gesundheitsminister Harry Glawe sowohl für Gäste von Hotels als auch Dauercamper und Zweitwohnungsbesitzer.

Alle Bereiche der Ferienunterkunft können danach ohne weitere Tests genutzt werden. Nur wer den Innenbereich eines Restaurants besuchen möchte, ohne ein Zimmer gebucht zu haben, braucht weiterhin einen negativen Test, so Glawe. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in Mecklenburg-Vorpommern zeigte sich erfreut über den Beschluss, der Präsident Lars Schwarz forderte aber auch: „Nun muss nächste Woche auch die generelle Testpflicht in der Innengastronomie fallen. Bei einer Erstimpfquote in MV von über 50 Prozent und unseren bewährten Hygienekonzepten ist dieser Schritt überfällig. Mit dem Wegfall der Testpflicht werden unnötige Hemmnisse für unsere Gäste abgebaut.“

Auch interessant: Diese Corona-Regeln gelten aktuell für den Urlaub in den Niederlanden.

Mecklenburg-Vorpommern: Weitere Lockerungen in Planung

Abgesehen von der Lockerung der Testpflicht für Touristen entfällt auch die Maskenpflicht auf Parkplätzen sowie auf dem Sitzplatz bei Veranstaltungen im Freien mit bis zu 2.500 Personen. Außerdem genügt beim Friseurbesuch in Zukunft das Tragen einer medizinischen Maske. Die Masken- oder Testpflicht in Mecklenburg-Vorpommern im Allgemeinen noch länger erhalten bleiben. Ministerpräsidenten Schwesig hält es laut NDR für illusorisch vollständig darauf zu verzichten. Am kommenden Dienstag soll im Kabinett dennoch über weitere Lockerungen gesprochen werden. Außerdem sei ein Ampel-System geplant, dass neben der Inzidenz auch die Auslastung der Krankenhäuser miteinbezieht. (fk)

Lesen Sie auch: Reisewarnung für Corona-Risikogebiete soll ab 1. Juli fallen – fast 100 Länder weltweit betroffen.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare