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Neue Flughafen-Warnstreiks zur Osterreisezeit möglich

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Verdi Warnstreik
Wegen des Warnstreiks am 15. März kamen 100.000 Passagiere nicht wie geplant an ihr Ziel. © David Young/dpa/Symbolbild

Nach erneut gescheiterten Tarifverhandlungen denkt Verdi über weitere Warnstreiks der privaten Sicherheitskontrolleure an den Flughäfen nach. Erneute Ausstände könnten die Osterreisewelle hart treffen.

Raunheim - An den deutschen Flughäfen drohen zum Beginn der Osterreisewelle erneute Warnstreiks der privaten Sicherheitskräfte. In der Nacht zum Freitag ist die fünfte Tarifverhandlungsrunde in Raunheim bei Frankfurt ohne Einigung beendet worden, wie Arbeitgeber und die Gewerkschaft Verdi berichteten.

Die Gewerkschaft will nun in ihrer Tarifkommission über das weitere Vorgehen beraten. Zu den Optionen könnten nach den Worten des Verhandlungsführers Wolfgang Pieper auch erneute Arbeitsniederlegungen gehören. Konkrete Termine nannte er nicht. Verdi hatte zuletzt am vergangenen Dienstag (15. März) die Kontrolleure an neun deutschen Flughäfen zu ganztägigen Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Laut Flughafenverband ADV waren 756 Flüge ausgefallen und mehr als 100.000 Passagiere nicht wie geplant an ihr Ziel gekommen.

Verdi nannte am Nachmittag den 7. April als Termin für die sechste Verhandlungsrunde. Erneute Streikaktionen könnten bereits den anlaufenden Osterreiseverkehr treffen. In Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein beginnen die Schulferien bereits am Montag, dem 4. April, so dass zumindest im Norden ab Freitag, 1. April, mit verstärkter Reisetätigkeit zu rechnen ist. Die meisten übrigen Länder folgen am Wochenende darauf. dpa

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