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Ein präparierter Braunbär in einem Saal des neuen Naturkundemuseums in Tel Aviv.

Neues Naturkundemuseum in Tel Aviv eröffnet

Ein neues Naturkundemuseum in Tel Aviv ist der einzigartigen Fauna und Flora des Heiligen Landes gewidmet. Das Steinhardt-Museum neben der Universität im Norden der Stadt sei „das erste Museum dieser Art im Nahen Osten”, sagte die Zoologieprofessorin Tamar Dajan von der Museumsleitung.

Ein neues Naturkundemuseum in Tel Aviv ist der einzigartigen Fauna und Flora des Heiligen Landes gewidmet. Das Steinhardt-Museum neben der Universität im Norden der Stadt sei „das erste Museum dieser Art im Nahen Osten”, sagte die Zoologieprofessorin Tamar Dajan von der Museumsleitung.

„Israel hat ein sehr gemischtes Klima und liegt an der Schnittstelle dreier Kontinente - Europa, Afrika und Asien”, erklärte Dajan. „Deshalb gibt es hier eine besonders große Artenvielfalt.” Anders als in Europa gebe es etwa drei verschiedene Arten von Igeln.

Das Gebäude ist einer Arche Noah nachempfunden, das verfügt über mehr als 5,5 Millionen Exemplare verschiedener Arten. Insgesamt gibt es neun Ausstellungen auf einer Fläche von 1700 Quadratmetern. Neben klassischen Tierpräparaten und Vitrinen setzt das Museum auf interaktive Technik. Ein Teil der Sammlung stammt vom deutschen Naturforscher und Ordenspriester Ernst Schmitz.

Ein eigener Raum ist der Evolution des Menschen gewidmet - obwohl das Thema auf Widerstand strengreligiöser Kreise stoßen könnte. Das Museum zeigt auch vom Menschen verursachte Umweltschäden und veranschaulicht den Klimawandel.

Teil des neuen Museums sind zudem zwölf Forschungslabore sowie fünf Institute für angewandte Forschung. Das 140 Millionen Schekel (rund 33 Millionen Euro) teure Projekt wurde größtenteils vom US-Geschäftsmann Michael Steinhardt finanziert. Das Museum unterhält Verbindungen zu Naturkundemuseen in aller Welt, darunter dem in Berlin.

(dpa)

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