Weiße Strandkörbe am Strand vom Seebad Warnemünde.
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Ab Juni dürfen Urlauber aus ganz Deutschland wieder nach Mecklenburg-Vorpommern.

Reisen

Ostsee-Urlaub für alle: Mecklenburg-Vorpommern öffnet ab dem Wochenende für Touristen

Letzte Woche öffnete Mecklenburg-Vorpommern Hotels und Pensionen für einheimische Urlauber. Schon bald dürfen aber Touristen aus ganz Deutschland anreisen.

Lange Zeit hatte Mecklenburg-Vorpommerns mitunter die strengsten Regeln, was den Tourismus anging: Die Regierung untersagte unter anderem den Tagestourismus und verwies Ausflügler des Landes. Nun soll nach monatelangem Lockdown endlich wieder Urlaub an der Ostsee, auf Rügen oder der Mecklenburgischen Seenplatte möglich sein. Am 28. Mai öffnete das Land – früher als geplant – für einheimische Touristen. Im nächsten Schritt dürfen im Juni bald wieder Urlauber aus den anderen Bundesländern anreisen. Hier die Öffnungsschritte im Überblick.

Ostsee-Urlaub: Erste Öffnungen in Mecklenburg-Vorpommern am 28. Mai 2021

Als erster Schritt durften Ende Mai endlich wieder Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen in Mecklenburg-Vorpommern für Touristen aus dem eigenen Bundesland öffnen. Zudem ist Zweitwohnungsbesitzern, Dauercampern sowie Bootsbesitzern mit Liegeplatz seither die Anreise wieder erlaubt. Strandkorbverleihe, Bootsvermietungen und Fahrgastschiffsfahrten dürfen wieder ihre Dienste anbieten. Außerdem dürfen auch die Außenbereiche von Freizeit- und Kletterparks, Zoos, Tierparks und Botanischen Gärten mit einem negativen Test besucht werden.

Zur Teststrategie gehört generell, dass bei Übernachtungen in Beherbergungen bei der Anreise ein negativer Schnell- oder Selbsttest vorgelegt werden muss, der maximal 24 Stunden alt ist. Anschließend muss der Test mindestens alle 72 Stunden, also drei Tage, aktualisiert werden. Bei Geimpften muss die Gabe der letzten Impfdosis mehr als 14 Tage in der Vergangenheit liegen, außerdem dürfen keine coronatypischen Symptome vorliegen. Genesene brauchen hingegen einen Nachweis über ihre vergangene Corona-Erkrankung, die mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Dasselbe gilt für genesene Personen, die schon eine Impfdosis erhalten haben.

Urlaub ab 4. Juni: Öffnung für Touristen aus ganz Deutschland

Am 4. Juni folgt der nächste Schritt: Ab dann dürfen Gäste aus anderen Bundesländern nach Mecklenburg-Vorpommern reisen und in Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen oder Campingplätzen übernachten. Auch Busreisen sind möglich. Die Reisenden müssen aber getestet, geimpft oder genesen sein. Für sie gelten ebenfalls die oben genannten Regeln.

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Urlaub an der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern: Weitere Lockerungen ab dem 11. und 14. Juni

Während ab dem 4. Juni nur Urlauber mit einer gebuchten Unterkunft einreisen dürfen, ist es ab dem 11. Juni auch Tagestouristen wieder erlaubt, nach Mecklenburg-Vorpommern zu kommen. Auch Besuche der erweiterten Familie und Freunden ist dann wieder problemlos möglich. Ein negativer Corona-Test ist vorgeschrieben. Ab dem 14. Juni dürfen hoteleigene Schwimmbäder und Saunen wieder für Gäste mit negativem Corona-Test öffnen. Dieser muss alle 72 Stunden wiederholt werden. (fk)

Lesen Sie auch: Schleswig-Holstein öffnet: Nord- und Ostsee-Urlaub an Pfingsten möglich.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

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1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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