Blick im Ostseebad Ahlbeck (Landkreis Vorpommern Greifswald) auf leere und geschlossene Strandkörbe.
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Die Strände an der Ostsee könnten sich schon bald wieder füllen.

Ab 14. Juni

Ostsee-Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern: Bald wieder alle Touristen willkommen

Mecklenburg-Vorpommern plant nun endlich eine Lockerung der Corona-Regeln, um im Juni wieder Touristen an der Ostsee zu begrüßen.

Mecklenburg-Vorpommern war in den letzten Monaten sehr vorsichtig, was den Tourismus anging. Tagestouristen aus anderen Bundesländern wurden gar an der Grenze ausgewiesen. Mit der Öffnung zahlreicher Reisedestinationen in anderen Bundesländern wie Schleswig-Holstein oder Bayern sieht sich das Bundesland aber nun in Zugzwang. Am Dienstag (11. Mai) kündigte Ministerpräsidentin Manuela Scheswig (SPD) an, dass Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern ab sofort gebucht werden könnte.

Ostsee-Urlaub in Meckelnburg-Vorpommern ab Juni

Der Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern soll am 7. Juni wieder für Einwohner des Landes und am 14. Juni für Besucher aus den anderen Bundesländern öffnen. In den vergangenen Tagen war der Druck auf die Landesregierung immer größer geworden, rasche Öffnungsschritte einzuleiten. Nach der Kabinettssitzung am Dienstag erklärten die drei Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern, dass das Land Gefahr laufe, die Öffnung der Wirtschaft zu verschlafen, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Andere Bundesländer wie Schleswig-Holstein, Niedersachsen oder Bayern hätten schon längst klare Öffnungsperspektiven vorgestellt.

Die Urlaubsbranche in Mecklenburg-Vorpommern reagierte laut dpa zunächst verhalten, da die Branchenkonzepte eigentlich frühere Termine vorsahen. „Aber wir haben endlich konkrete Daten und damit Verbindlichkeit für das Einstellen und Zurückholen von Personal, die Organisation des Betriebs sowie die Umsetzung von Hygienekonzepten“, erklärte Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Tourismusverbandes, laut dem Bericht. Jetzt könnten Gäste mit hoher Sicherheit für den Sommer buchen.

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Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern: Weiterhin Unklarheit bezüglich Tagestouristen

Ab 7. Juni dürfen auch alle Zweitwohnungsbesitzer und Dauercamper wieder nach Mecklenburg-Vorpommern kommen. Was Tagestouristen angeht, wurden noch keine neuen Regeln festgelegt. So herrscht weiterhin Unklarheit, ob vorerst nur Geimpfte in das Bundesland reisen dürfen – was bedeuten würde, dass die ungeimpften Kinder von geimpften Eltern ausgeschlossen wären. „Wenn Mitglieder der Kernfamilie nicht ‚vollständig geimpft‘ sind, gilt die Einreisemöglichkeit leider nicht“, erklärte zum Beispiel die Gesundheitsministerin des Landes der Ostsee Zeitung. Auf Nachfrage des Münchner Merkur erklärte die Pressestelle der Staatskanzlei allerdings, dass Kinder unter 14 Jahren von der Regel ausgenommen seien. Sie seien auch bei den Kontaktbeschränkungen ausgenommen, weshalb man davon ausging, dass die Kinder beim Einreiseverbot nicht zwingend noch einmal hätten erwähnt werden müssen. Das heißt, sie dürften auch ohne Impfung mit ihren Eltern einreisen. Da die Regeln in der Verordnung allerdings so undeutlich formuliert sind und sich verschiedene Stellen widersprechen, herrscht weiterhin Unsicherheit.

Neben dem Tourismus dürfen sich auch andere Branchen in Mecklenburg-Vorpommern über Lockerungen freuen: Ab Pfingstsonntag dürfen Gastronomiebetriebe wieder ihre Innen- und Außenbereiche öffnen. (fk)

Lesen Sie auch: Schleswig-Holstein öffnet komplett: Nord- und Ostsee-Urlaub an Pfingsten möglich.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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