Eine Beamtin der Bundespolizei am Flughafen kontrolliert am 2. Juli 2021 eine Reisende aus Sankt Petersburg (Russland), einem Virusvariantengebiet. Die starke Verbreitung der Delta-Variante des Coronavirus hat strikte Quarantäneregeln für Einreisende zur Folge.
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Eine Beamtin der Bundespolizei am Flughafen kontrolliert am 2. Juli 2021 eine Reisende aus Sankt Petersburg (Russland), einem Virusvariantengebiet. Die starke Verbreitung der Delta-Variante des Coronavirus hat strikte Quarantäneregeln für Einreisende zur Folge.

Sommerurlaub

Portugal, Holland, Großbritannien: Welche Länder zu den Delta-Hotspots zählen

Die Coronavirus-Mutante Delta breitet sich in Europa aus. Einige Länder sind Hochinzidenzgebiete. Was das für Ihre Reiseplanung bedeutet, erfahren Sie hier.

In Deutschland stecken sich die meisten Menschen aktuell mit der Virusvariante B.1.617.2 – auch Delta genannt – an. Bei 59 Prozent der Neuinfektionen in Deutschland wird eine Ansteckung mit Delta nachgewiesen, wie aus einem aktuellen Bericht des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht (Stand 7.7.2021). Die Weltgesundheitsorganisation stuft Delta als besorgniserregende SARS-CoV-2-Virusvariante ein. Als VOC wird sie bezeichnet, was für „variants of concern“ steht. Wie das RKI weiter informiert, weisen Ergebnisse aus Großbritannien auf eine höhere Übertragbarkeit der Variante B.1.617.2 im Vergleich zur Variante B.1.1.7 (Alpha) hin. Als besorgniserregend wird die Delta-Variante außerdem deshalb eingestuft, weil der Verdacht besteht, dass es nach einer Infektion zu schwereren Krankheitsverläufen kommt. Erste Ergebnisse würden zudem darauf hindeuten, dass derzeitige Impfungen etwas besser vor einer Infektion mit B.1.1.7 als einer mit B.1.617.2 schützen.

Allerdings bestehe nach vollständiger Impfung ein hoher Schutz gegen Erkrankungen und schwere Verläufe, so das RKI. Wie gut die zugelassenen Corona-Impfstoffe wirklich gegen die neue Delta-Variante schützen, erfahren Sie hier.*

Wo die Reise hingeht, bestimmen derzeit maßgeblich Corona-Einreise- und Ausreisebestimmungen.

Delta-Hotspots in Europa: Welche Länder besonders stark betroffen sind

Besonders schnell hat sich die ursprünglich aus Indien stammende Delta-Variante in Großbritannien ausgebreitet. Hier entfielen mehr als 90 Prozent der im Juni 2021 gemeldeten Corona-Infektionen dem deutschen Auslandsrundfunk Deutsche Welle zufolge auf die hochansteckende Delta-Variante. Doch Reisen, die Fußball-EM und andere Faktoren begünstigen, dass sich die Virus-Mutante weiter in Europa ausbreitet. Wie die Südwest Presse informiert, kämpfen insbesondere Portugal, die Niederlande und Spanien mit stark steigenden Inzidenzen wegen Delta.

Als Hochinzidenzgebiete gelten deshalb aktuell unter anderem Portugal inklusive der autonomen Regionen Madeira und Azoren, Großbritannien und Nordirland inklusive der Isle of Man sowie aller Kanalinseln und aller britischen Überseegebiete, wie das RKI informiert. Für Hochinzidenzgebiete gilt: Wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss nach der Rückkehr nach Deutschland erst einmal zehn Tage in Quarantäne. Und die kann frühestens nach fünf Tagen durch einen negativen Test beendet werden, so die Südwest Presse.

Viele europäische Länder reagieren aktuell mit neuen Beschränkungen auf die Ausbreitung der Virusvariante Delta. So berichtete das ZDF, dass die Regierung in Katalonien die erneute Schließung von Nachtclubs angeordnet hat. Auch in den Niederlanden müssen Clubs wieder schließen und Restaurants dürfen nur noch bis Mitternacht öffnen. (jg) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Die aktuelle Liste aller Virusvarianten- und Hochinzidenzgebiete finden Sie hier

Mehr Quellen: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/; https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/

Weiterlesen: Welche Optionen haben Reisende in Zeiten der Delta-Variante?

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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