Urlauber stehen im Flughafen Düsseldorf mit Koffern in einer Menschenschlange am Check-in Schalter auf dem Weg in den Sommerurlaub.
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Die Reiselust unter den Deutschen ist weiterhin groß.

Reiseveranstalter

Sommer-Urlaub 2021 trotz Delta: Deutsche halten an Reiseplänen fest

Reiseveranstalter verzeichnen bisher keinen Anstieg an Stornierungen. Aktuell bleiben deutsche Urlauber trotz Delta-Variante bei ihren Reiseplänen.

Die Delta-Variante sorgte kurzfristig dafür, dass Portugal als Virusvariantengebiet eingestuft wurde – mit der Folge, dass zahlreiche Urlauber schnellstmöglich das Land oder die dazugehörige Insel Madeira verlassen mussten. Trotzdem scheinen viele Deutsche derzeit noch an ihren Urlaubsplänen festzuhalten. So verzeichneten Reiseveranstalter keine Stornierungs-Welle von Kunden aufgrund der Sorge vor Corona-Ansteckungen, wie die Deutsche Presseagentur auf Anfrage erfuhr.

Delta-Variante in Europa: Bisher kein Anstieg bei Reisestornierungen

„Speziell für kurzfristigere Reisen noch in den Sommerferien 2021 verzeichnen wir weiterhin eine sehr hohe Nachfrage“, erklärte Ralph Schiller, Chef des Reisekonzerns FTI. Nicht einmal für Mallorca, wo es unter Abschlussklassen zu Ansteckungen kam, konnte ein erhöhtes Stornierungsaufkommen festgestellt werden. Auch bei DER Touristik stellt man „keine vermehrten Stornierungen“ fest. Stattdessen komme es zu mehr kurzfristigen Buchungen, so Chef Ingo Burmester. „Wir sehen aber an den Anfragen in unserem Servicecenter auch, dass die Diskussion in den Medien für Verunsicherung bei den Verbrauchern sorgt.“ Der Reiseanbieter Tui wollte hingegen noch keine Aussagen zum Buchungsverhalten infolge der Ausbreitung der Delta-Variante treffen.

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Laut dem Deutschen Reiseverband (DRV) sei es aktuell noch zu früh, um den Einfluss der Delta-Variante auf Buchungen einzuordnen. Die Reiselust der Deutschen sei weiterhin hoch. So hofft auch Andreas Rüttgers, Leiter Touristik beim Veranstalter Schauinsland-Reisen, laut dpa, dass sich die Situation für Portugal nach der Rückstufung auf ein Hochinzidenzgebiet wieder stabilisieren könnte. (fk)

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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