Strandbesucher genießen einen sonnigen Tag in Split in Kroatien.
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Ab sofort gelten mehr Freiheiten für deutsche Urlauber bei der Einreise nach Kroatien und Spanien.

Lockerung

Spanien- und Kroatien-Urlaub: Keine Corona-Testpflicht mehr für deutsche Urlauber – mit Ausnahmen

Die Einreise nach Spanien und Kroatien geht für die meisten Deutschen nun auch ohne negativen Corona-Test. Die Lockerung gilt aber nur für 14 von 16 Bundesländern.

Monatelang war im Prinzip kein Urlaub im Ausland ohne einen negativen Corona-Test möglich. Das ändert sich aber nun: Aufgrund der niedrigen Corona-Infektionszahlen gilt Deutschland aus Sicht von Spanien und Kroatien nicht mehr – oder zumindest in Teilen – als Risikogebiet. Deshalb verlangen sie nun keinen Corona-Test mehr bei der Einreise.

Spanien-Urlaub für die meisten Deutschen ohne Corona-Test

Erst vor Kurzem erlaubte Spanien neben einem negativen PCR-Test auch einen Antigen-Schnelltest als Nachweis bei der Einreise – nun entfällt die Testpflicht für Reisende aus 14 Bundesländern aber komplett, da diese aus Sicht Spaniens nicht mehr zu den Risikogebieten gehören. Sie brauchen keinen negativen Corona-Test mehr vorzuzeigen. Nicht betroffen sind aber Reisende aus Baden-Württemberg und dem Saarland: Sie unterliegen weiterhin der Testpflicht, sofern sie nicht vollständig geimpft oder in den letzten 180 Tagen von einer Covid-19-Erkrankung genesen sind. Ausgenommen sind Kinder unter zwölf Jahren. Für alle Reisenden aus Deutschland, die über den Luft- oder Seeweg einreisen, besteht zudem weiterhin die Pflicht, das Onlineformular vor der Einreise auszufüllen – unabhängig davon, aus welchem Bundesland sie kommen.

Auch interessant: Reisewarnung für Corona-Risikogebiete soll ab 1. Juli fallen – fast 100 Länder weltweit betroffen.

Kroatien streicht Corona-Test für Reisende aus Deutschland

Kroatien orientiert sich bei seinen Einreise-Regeln an der grünen Liste des Europäischen Zentrums für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC). Da hier nun 14 von 16 deutschen Bundesländern nicht mehr als Risikogebiete eingestuft sind, gilt für Reisende aus diesen Gebieten nun keine Testpflicht mehr. Ausgenommen sind wieder Baden-Württemberg und das Saarland, die weiterhin „orange“ gekennzeichnet sind.

Das kroatische Innenministerium erklärt auf seiner Webseite, dass die Einreise aus den Gebieten, die sich auf der grünen Liste befinden, „unter den gleichen Bedingungen wie vor Beginn der COVID-19 Krankheit ermöglicht“ wird. Voraussetzung ist, dass sie Reisenden keine Anzeichen von Covid-19 aufweisen und nicht im engen Kontakt mit einer erkrankten Person waren. Zudem müssen sie nachweisen, dass sie ohne Aufenthalt in Transitgebieten zu den Grenzübergängen der kroatischen Republik gereist sind.

Wer aus Baden-Württemberg oder dem Saarland nach Kroatien reist, braucht weiterhin einen negativen PCR- oder Antigentest oder einen Nachweis über eine vollständige Impfung bzw. eine Genesung. (fk)

Lesen Sie auch: Kroatien, Italien oder doch Griechenland? In diesen Ländern wollen Deutsche im Sommer Urlaub machen.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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