Sonnenschirme am Strand in Thailand.
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Phuket bereitet sich auf den Tourismus vor – die vorgesehenen Regeln könnten Urlauber aber abschrecken.

Regeln über Regeln

Strenge Corona-Regeln in Thailand: Phuket plant Fußfesseln für Urlauber

Die Reisedestination Phuket in Thailand plant strenge Regeln für Urlauber – unter anderem Fußfesseln und Gesichtserkennung sollen in Corona-Zeiten für Sicherheit sorgen.

Corona-Tests, Maskenpflicht, Einreiseformulare – wer dieses Jahr in den Urlaub will, muss sich an viele Regeln halten. Mit der Abschaffung der Quarantäne in den meisten Reiseländern nehmen viele Touristen das aber gerne in Kauf. Manche Destinationen schießen aber auch etwas über das Ziel hinaus, wie ein aktuelles Beispiel zeigt.

Fußfessel und Gesichtserkennung in Phuket: Das sind die Pläne für den Tourismus

Vor ein paar Wochen kündigte Thailands Touristen-Hotspot Phuket an, mit dem lokalen „Sandbox-Projekt“ den Tourismus auf der Insel wieder anzukurbeln. Nun sind weitere Details dazu ans Licht gekommen – und viele davon sorgen eher für Stirnrunzeln. Wie das Online-Portal Bangkok Post berichtet, sollen Touristen nämlich mit Peilsendern am Fußknöchel oder Handgelenk versehen werden, um ihre Standorte über ein GPS-Signal verfolgen zu können. Zudem sollen an mehreren Standorten auf der Insel Kameras mit Gesichtserkennungssystemen angebracht werden, sodass das Ein- und Ausgehen von Touristen beobachtet werden kann.

Urlauber müssen sich nämlich der Einreise zunächst zwei Wochen in einem zertifizierten SHA-Hotel aufhalten und in dieser Zeit drei Corona-Tests durchführen – einmal direkt nach der Ankunft, dann am sechsten Tag und anschließend noch einmal am dreizehnten Tag. Zusätzlich ist die Einreise nur mit einem negativen PCR-Test möglich, der maximal 72 Stunden alt ist. Touristen müssen zudem einen Nachweis darüber erbringen, dass sie eine Covid-19-Krankenversicherung abgeschlossen haben, die mindestens 100.000 US-Dollar abdeckt.

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Thailand-Urlaub: Zweifel an Phukets Tourismusplänen

Die Öffnung für den Tourismus unter diesen Bedingungen ist für den 1. Juli angedacht, wie die Bangkok Post weiterhin schreibt. Allerdings müssen diese Maßnahmen erst noch von Thailands Kabinett und dem Premierminister genehmigt werden. Sollten die Regeln in dieser Form aber tatsächlich durchgewunken werden, ist es äußerst fraglich, ob Touristen einen Urlaub in Phuket als attraktiv erachten. „Wenn die Dinge bis jetzt nicht schon lächerlich genug waren, haben wir jetzt offiziell den Punkt der totalen Absurdität in diesem Projekt erreicht“, schreibt das Portal loyaltylobby.com zu den Plänen Phukets. (fk)

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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