Urlaub am Strand in Antalya in der Türkei.
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Urlaub am Strand in Antalya in der Türkei.

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Reise-Experte offenbart Urlaubsziele für 2021 – und ist skeptisch gegenüber der Türkei

Aufgrund der Corona-Pandemie legen Reisende viel Wert auf sichere Urlaubsziele. Ein Experte erklärt, warum Sie nicht auf den Türkei-Urlaub setzen sollten.

Obwohl die Corona-Pandemie derzeit ihren Höhepunkt erreicht, denken viele schon an ihren Urlaub 2021. Reise-Experten prognostizieren, dass ab Pfingsten schon wieder normales Reisen möglich* sein könnte. Gleichzeitig wird der Fokus bei Reiseveranstaltern in Zukunft auf mehr Sicherheit und Flexibilität liegen.

Urlaubsziele 2021: Sonnige Reise-Destinationen im Trend – nur vor Türkei-Urlaub rät Experte ab

Gerade aus diesen Gründen rät ein britischer Reise-Experte nun eher von einem Urlaub in der Türkei ab. Die Regierung hat es während der Corona-Pandemie monatelang versäumt, die korrekten Fallzahlen zu veröffentlichen. Anstatt der tatsächlichen Neuinfektionen wurden nur diejenigen in die Statistik mitaufgenommen, die tatsächlich zu Patienten wurden. Auf diese Weise konnte die Türkei lange Zeit eine Reisewarnung für beliebte Urlaubsregionen vermeiden und weiterhin internationale Touristen begrüßen.

Für Paul Charles, von der PC Agency – einer Agentur für Luxus-Reisen –, muss die türkische Regierung erst einmal wieder Vertrauen stiften: „Griechenland wird sich im Sommer gut machen, genauso wie Portugal, Spanien, Italien und Frankreich. Die Türkei muss beweisen, dass ihre Zahlen korrekt sind – letztes Jahr wurden die Zahlen nur lückenhaft erfasst“, so der Reise-Experte gegenüber der britischen The Sun. Es müsse beobachtet werden, wie sich die Situation entwickelt.

Auch interessant: Reisen wir 2021 wieder wie vor Corona? TUI-Chef gibt Prognose für den Sommer ab.

Corona-Zahlen in der Türkei: Wie ist die aktuelle Lage?

Nachdem im Herbst 2020 immer mehr Zweifel über die offiziellen Corona-Statistiken der Türkei laut wurden, offenbarte der Gesundheitsminister Fahrettin Koca, dass er die Zählung um Juli 2020 angepasst hatte. Auf diese Weise wurden laut Schätzungen der türkischen Ärztekammer rund 350.000 Infektionen unterschlagen. Erst im November wurden den Angaben zufolge korrekte – und deutlich höhere – Zahlen gemeldet. Allein am 26. November soll es 29.000 Neuinfektionen gegeben haben. Seither sind die Fallzahlen offenbar wieder stark gesunken. Am 17. Januar wurden laut der offiziellen Corona-Webseite der türkischen Regierung 6.436 Neuinfektionen gemeldet. Es gilt aber weiterhin eine Reisewarnung vonseiten des Auswärtigen Amts. (fk) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Lesen Sie auch: Türkei-Urlaub: Nach geschönten Corona-Zahlen – Regierung enthüllt endlich das wahre Ausmaß der Infektionen.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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