Strand in der Region Attika, südlich von Athen in Griechenland.
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Trotz Corona ist Urlaub in Griechenland wieder möglich. Die Regierung hat die Einreisebestimmungen gelockert.

Corona-Sommer 2021

Ab in den Urlaub: Griechenland lockert Einreisebestimmungen

Griechenland macht sich für Sommer-Urlauber in Zeiten des Coronavirus bereit: Die Regierung lockert die Auflagen bei der Einreise. Was nun für Touristen gilt.

Schon vor Kurzem kündigte die Regierung an, die Einreise demnächst attraktiver gestalten zu wollen. Diese Pläne setzt sie nun in die Tat um: Ab sofort genügt für die Griechenland-Reise ein negativer Antigen-Schnelltest, der nicht älter als 48 Stunden alt ist. Bisher war die Einreise nur mit einem negativen PCR-Test erlaubt, der maximal 72 Stunden alt ist.

Griechenland mit Einreise-Lockerungen 2021: Antigen-Tests und Mindestalter bei Testpflicht

Damit folgt Griechenland dem Beispiel anderer Länder wie Spanien und Italien, die ebenfalls ihre Regelungen bezüglich der Testpflicht gelockert haben. Antigen-Schnelltests sind bei Urlaubern beliebter – nicht nur, weil das Ergebnis innerhalb weniger Minuten oder Stunden vorhanden ist, sondern auch weil sie günstiger sind. Abgesehen von einem negativen Test kann alternativ weiterhin ein Nachweis über eine vollständige Impfung gegen das Coronavirus, die vor mindestens 14 Tagen abgeschlossen wurde, oder ein Nachweis über eine Genesung in den letzten zwei bis neun Monaten vorgelegt werden.

Auch für die jüngeren Reisenden wurden die Regeln nun gelockert, indem das Mindestalter der Testpflicht auf 12 Jahre angehoben wurde. Damit werden Familien entlastet, die ihre Kleinen zuvor ab sechs Jahren testen lassen mussten. Schon bei der Einführung der Testpflicht ab sechs Jahren gab es Proteste von griechischen Touristikunternehmen, wie check24.de berichtet.

Man befürchtete, dass Familien mit Kindern davon abgeschreckt werden könnten – vor allem, weil zu diesem Zeitpunkt nur die teureren PCR-Tests erlaubt waren. Nun orientiert sich Griechenland mit der Testpflicht ab 12 Jahren an den Empfehlungen der Europäischen Union.

Auch interessant: Kroatien, Italien oder doch Griechenland? In diesen Ländern wollen Deutsche im Sommer Urlaub machen.

Sommerurlaub 2021: Griechenland nicht mehr als Corona-Risikogebiet eingestuft

Am 20. Juni nahm das Robert Koch-Institut Griechenland von der Liste der Risikogebiete, sodass sich nun auch die Rückkehr nach Deutschland einfacher gestaltet. Es braucht keine digitale Einreiseanmeldung mehr, zudem entfällt die Testpflicht für Reisende, die auf dem Landweg nach Deutschland zurückkehren.

Nur Flugreisende müssen weiterhin einen negativen Test vor der Abreise vorlegen – mit Ausnahme von Geimpften und Genesenen. Diese Regelung soll noch über den ganzen Sommer gelten, um die Ausbreitung der Delta-Variante zu bremsen. (fk)

Lesen Sie auch: Reisewarnung für Corona-Risikogebiete soll ab 1. Juli fallen – fast 100 Länder weltweit betroffen.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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