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Nicht Mallorca oder Kreta: Die zehn beliebtesten Reiseziele für 2023

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Von: Michaela Ebert

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Kaum ist die Saison vorbei, steht schon wieder die Planung fürs nächste Jahr an. Wohin es gehen könnte, verraten die zehn beliebtesten Reiseziele der Deutschen für 2023.

Der Sommer ist endgültig vorbei und das Jahr 2022 neigt sich dem Ende zu. Beim aktuellen Herbstwetter ist es daher kaum verwunderlich, dass der ein oder andere bereits in Fernweh schwelgt. Ein grauer Regentag ist somit der perfekte Zeitpunkt, um sich mit der Urlaubsplanung für das kommende Jahr zu befassen. Es stellt sich nur die Frage: Wohin soll’s gehen?

Einer aktuellen Umfrage zufolge ist die Reiselust auch im nächsten Jahr groß – und das trotz der aktuellen Krisen. Ob auf einen fernen Kontinent oder ins Nachbarland: die angesagten Ziele sind vielfältig. Neben Dauerbrennern wie Spanien, Griechenland und Türkei zählen für 2023 auch ein paar echte Geheimtipps zu den beliebtesten Urlaubsorten der Deutschen.

Reisetrends 2023: Die zehn beliebtesten Ziele

Auch wenn Prognosen vorhersagen, dass Reisen eventuell zukünftig mehr virtuell stattfinden könnten, gibt es noch genug Menschen, die das Fernweh packt und die es gar nicht abwarten können, in den nächsten Urlaubsflieger zu steigen. Eine Inspiration, wo es hingehen könnte, liefert eine Umfrage von booking.com. Darin haben etwa 24.000 Befragte verraten, welche Reiseziele sie im kommenden Jahr am spannendsten finden. Zehn der beliebtesten Orte finden Sie hier.

Montenegro: Budva

Es ist ein eher kleiner Ort an der Küste des Mittelmeers, doch mit seinen wunderschönen Sandstränden verzaubert er seine Besucher und lädt zum Entspannen ein. Wer es gern etwas aktiver mag, kann auch in den historischen Mauern der Altstadt einiges entdecken. Immerhin zählt er zu den ältesten an der Adriaküste und steht zudem unter Denkmalschutz. Am Abend lädt dann die elektrisierende Partyszene zum Feiern ein.

Aerial View of Night Old Budva. Montenegro, Balkans, Europe. Budva - One of the Most Popular Resorts of Adriatic Riviera
Der kleine Ort Budva in Montenegro beeindruckt seine Besucher nicht nur bei Tag. © IMAGO/maxpro

Einer Legende zufolge soll Budva bereits vor mehr als 2500 Jahren vom Sohn des phönizischen Königs Agenor gegründet worden sein. Heute beeindruckt der Ort mit seinen malerischen Aussichten.

Mexiko: Santiago de Querétaro

Soll es gern etwas weiter weg sein? Auch Mexiko hat einiges zu bieten. In Santiago de Querétaro finden Urlauber nicht nur tropische Wärme, sondern auch gepflegte Parks und faszinierende Architektur. Das Aquädukt beispielsweise, welches bereits im 18. Jahrhundert errichtet wurde und heute zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, gehört zum beeindruckenden Stadtbild.

18th-century aqueduct of Querétaro, UNESCO World Heritage Site in the historic city centre of Querétaro, North-Central M
Das Aquädukt aus dem 18. Jahrhundert zieht sich durch die Stadt Santiago de Querétaro in Brasilien. © ALIMDI.NET / Arterra / Marica / Imago

Zudem liegt der Ort nicht weit entfernt von Mexiko-Stadt, was auch einer der Gründe ist, weshalb sich viele wichtige Ereignisse der mexikanischen Geschichte dort abspielten. Touristen können sich dort heute auf Spurensuche begeben.

Indien: Pondicherry

Etwas Frankreich in Indien: Das finden Reisende im Ort Pondicherry an der indischen Südostküste. In der ehemaligen französischen Kolonie haben die europäischen Eroberer einige Spuren hinterlassen – darunter auch beeindruckende Architektur. Den französischen Flair spürt man dort nicht nur am Stil der Gebäude, auch die Straßennamen verraten kaum, dass man sich in Wirklichkeit im fernen Asien befindet.

Pondicherry was the capital of the former French territories in India. Besides Pondi itself acquired from a local ruler
Im „Ville Blanche“ findet man viele Gebäude, die im französischen Kolonialstil errichtet wurden. © Rainer Krack / Imago

Brasilien: São Paulo

Fast 12,5 Millionen Menschen: So viele Einwohner zählt die Stadt São Paulo in Brasilien. Damit zählt sie nicht nur zu den größten Städten der Welt, sondern auch zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen im Jahr 2023. Denn diese finden dort ein schlichtweg überwältigendes Angebot an Kultur und Nachtleben.

Auch diejenigen, die es gern etwas ruhiger mögen, kommen in der brasilianischen Stadt auf ihre Kosten: Zahlreiche Museen, Galerien und Strandhotels laden zum Herunterkommen und Entspannen ein. Zudem beeindruckt die Architektur der Stadt mit einigen der höchsten Wolkenkratzer des Landes.

São Paulo in Brasilien
Im brasilianischen São Paulo finden Reisende wirklich alles: von kultureller Vielfalt bis zum pulsierenden Nachtleben. © Filipe Frazao / Imago

Italien: Bozen

Mitteleuropäisch und mediterran: In der Landeshauptstadt von Südtirol finden Urlauber den markanten, italienischen Flair. Egal zu welcher Jahreszeit, der Besuch von Bozen lohnt sich dabei jederzeit. Im Winter ist die Stadt dabei besonders beliebt bei Ski-Sportlern, im Sommer punktet sie bei Weinliebhabern. Besonders beeindruckend zu jeder Jahreszeit: das wunderschöne Alpenpanorama.

Blick auf Bozen und die Alpen, Etschtal, Südtirol, Italien Bozen *** View of Bolzano and the Alps, Adige Valley, South T
Bozen: Die italienische Stadt liegt inmitten der Alpen und biete Abwechslung zu jeder Jahreszeit. © IMAGO/Jochen Tack

Auch kulturell hat die Stadt einiges zu bieten: Auf den Spuren der Gletschermumie Ötzi findet man im Archäologiemuseum spannende Einblicke in die Geschichte der Region.

Malaysia: Kota Kinabalu

Strahlend weiße Sandstrände und türkisblaues Meer oder lebendige Kultur: Das alles finden Urlauber auf der malaysischen Insel Borneo. Egal ob Entspannung unter Palmen oder das hautnahe Erleben von Handel mit Kautschuk, Rattan, Honig und Wachs – in Kota Kinabalu steckt einiges.

Kota Kinabalu mosque at sunrise in Sabah, East Malaysia, Borneo
Im fernen Malaysia gibt es viel zu sehen und zu erleben. Von Entspannung über Kultur und eindrucksvollen Naturerlebnissen ist beinahe alles dabei. © macbrianmun / Imago

Dazu gehören auch die zahlreichen Naturschutzgebiete, die sich auf der Insel erkunden lassen und mit einer atemberaubenden Vielfalt von Flora und Fauna beeindrucken. Besucher finden dort zum Beispiel auch Orang-Utans, die noch in freier Wildbahn leben.

Griechenland: Kalambaka

Schroffe Felsen zeichnen die Landschaft in Griechenland. Am Fuße der sogenannten Meteora-Berge finden Reisende die Stadt Kalambaka. Doch hier gibt es noch mehr, als die atemberaubende Landschaft: Auf den beeindruckenden Felsformationen wurde im elften Jahrhundert die Meteora-Klöster erbaut. Diese gehören mittlerweile zum UNESCO-Weltkulturerbe und sind definitiv einen Besuch wert.

Kalambaka in Griechenland
Die Meteora-Klöster in Griechenland: Ein wirklich beeindruckender Ort mitten in den schroffen Felsen. © Dmitry Rukhlenko / Imago

Allerdings ist dies nur an verschiedenen Tagen in der Woche möglich. Zudem gilt es beim Betreten eine Kleiderordnung einzuhalten: Zu viel Haut sollte trotz der sommerlichen Temperaturen nämlich nicht gezeigt werden. Für Männer heißt es daher: keine kurzen Hosen und Achselshirts, Frauen greifen lieber zu langen Röcken und bedecken ihre Schultern.

Das Wort „Meteora“ stammt übrigens aus dem Altgriechischen und heißt so viel wie „in der Luft schwebend“. Ziemlich passend für die imposanten Bauwerke, oder?

USA: Santa Fe

Seltsame Gebäude säumen die Straßen des US-amerikanischen Ortes Santa Fe. Im Stil einer traditionellen Bauweise erbaut, erinnern sie an eine amerikanische Siedlung der Ureinwohner aus dem zwölften Jahrhundert. Touristen können sich hier also auf Spurensuche begeben.

Santa Fe, USA
In Santa Fe, USA, wurden die Gebäude nach dem Vorbild der amerikansichen Ureinwohner errichtet. © Alexey Stiop/Imago

Dass die Gebäude so aussehen, wie sie aussehen, liegt übrigens an einer Vereinbarung aus dem 20. Jahrhundert. Darin wurde festgelegt, dass Neubauten nur in dem sogenannten Pueblo-Stil erbaut werden dürfen.

Neben der faszinierenden Architektur finden Reiselustige auch atemberaubende Natur rund um die Stadt Santa Fe: Im wunderschönen Santa Fe National Forest können Urlauber im Grünen entspannen. Besonders im Winter locken die Skigebiete viele Besucher in die Stadt.

Tschechien: Olomouc

Manchmal muss es gar nicht so weit weg sein: Auch eine kleine Stadt in unserem Nachbarland Tschechien zählt zu den beliebtesten Reisezielen 2023. Und das nicht ohne Grund: Denn Olomouc zählt zu den schönsten des Landes. Obwohl oder vielleicht gerade, weil sie außerhalb des Landes so unbekannt ist, wurde sie vom Reiseführer „Lonely Planet“ bereits in dessen Liste der verborgenen Schätze Europas aufgenommen.

Historische Häuser in der tschechischen Stadt Olomouc.
Auf Deutsch wird die Stadt Olomouc übrigens Olmütz genannt.  © Imago/seqoya

Die Stadt lädt Touristen zum Schlendern ein: Im Stadtkern können sich Besucher von den zahlreichen historischen Gebäuden beeindrucken lassen. Zum Beispiel auch von der barocken Dreifaltigkeitssäule, die auch Pestsäule genannt wird. Seit dem Jahr 2000 zählt sie auch zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Eine kleine Besonderheit, die vielleicht nicht jedermanns Geschmack ist: Beim Sauermilchkäse Olmützer Quargel kommen Käseliebhaber auf ihre Kosten.

Australien: Hobart

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Australien: Hobart © IMAGO/mariusz_prusaczyk

Ehemals eine Sträflingskolonie, heute eine moderne Hafenstadt. Im australischen Hobart finden Besucher ein buntes Nachtleben, zahlreiche Restaurants und viele Galerien – für Kunstliebhaber also ein echtes Muss. Auch Freunde der körperlichen Aktivität finden rund um Hobart ihre Freude: Vom nahe gelegenen Mount Wellington aus hat man einen atemberaubenden Ausblick über die Stadt und die Küste. Den erreicht man über zahlreiche Wander- und Radwege.

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