Italienisches Fischerdorf in der Gemeinde Vernazza in Ligurien.
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Viele Deutsche sehnen sich nach einem klassischen Italien-Urlaub – zum Beispiel in einem Fischerdorf in der Gemeinde Vernazza in Ligurien.

Pandemie

Corona-Urlaub in Italien mit „grünem Pass“: Wie Touristen schon Mitte Mai ins Land kommen

Italien will mit anderen europäischen Ländern gleichziehen und bald wieder Touristen begrüßen. Dafür soll ein „grüner Pass“ eingeführt werden.

Rom – Wie in vielen anderen Ländern Europas erwartet man auch in Italien sehnsüchtig die Öffnung für Urlauber. Der Tourismus macht keinen unwesentlichen Teil der Wirtschaftsleistung aus – vor der Pandemie, im Jahr 2019, hatte er einen Anteil von 13 Prozent. Nach Monaten des Lockdowns und der Vorsicht will Italiens Regierung deshalb nun den ersten Schritt wagen und Einreisen für geimpfte Touristen erleichtern – und zwar früher als zunächst gedacht. Nach dem virtuellen G20-Treffen der Tourismusminister am Dienstagnachmittag (04.05.2021) kündigte Ministerpräsident Mario Draghi an, dass Italien schon ab dem 15. Mai mithilfe eines nationalen „grünen Passes“ für Touristen öffnen will.

Urlaub 2021: Italien geht nächsten Schritt in Richtung Öffnung

„Es ist an der Zeit, den Urlaub in Italien zu buchen“, lauteten Draghis Worte nach dem G20-Treffen der Tourismusminister. Um dem auf die Sprünge zu helfen, führt Italien einen eigenen „grünen Pass“ ein, der den Zeitraum bis zur Einführung des EU-Impfpasses überbrücken soll. Dieser geht voraussichtlich Mitte Juni an den Start. Italien will damit auch mit den Konkurrenten Spanien und Griechenland gleichziehen, die bereits ähnliche Regeln eingeführt haben und schon wieder Touristen erlauben. „Wir müssen klare, einfache Regeln anbieten, damit die Touristen sicher zu uns kommen können“, so der Plan des Ministerpräsidenten. Auch Bernabò Bocca, Präsident des nationalen Hotelierverbands, sieht diesen Schritt als enorm wichtig an: „Dank des nun vorliegenden Datums des 15. Mai können wir endlich beginnen, die Saison zu planen. Die ausländischen Gäste sind für unsere Betriebe unverzichtbar.“

Urlaub in Italien: Welche Vorteile bietet der „grüne Pass“ für Touristen?

Mit der Bescheinigung sollen ausländische Touristen zwischen den zwanzig Regionen Italiens reisen können. In den letzten Monaten war dies kaum möglich, da die italienische Corona-Ampel die Regionen in gelbe, orangefarbene oder rote Zonen unterteilte. Je nach Farbe gelten unterschiedliche, teils striktere Einschränkungen für Reisen. Frei bewegen kann man sich in Italien aktuell nur zwischen den gelben Regionen. Die Polizeibehörde kann ausländischen Touristen zudem die Einreisen nach Italien untersagen, wenn das angegebene Endziel sich in einer anderen Region befindet als dort, wo die Einreise erfolgt.

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Italien-Urlaub: Wer bekommt den „grünen Pass“?

Um den nationalen „Green Pass“ zu erhalten, müssen Italien-Reisende eine vollständige Corona-Impfung nachweisen, von einer Covid-19-Erkrankung genesen sein oder einen negativen Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Kinder unter zwei Jahren brauchen den Plänen zufolge keinen Nachweis. Wie genau der „grüne Pass“ für Touristen aussehen soll und wo er erhältlich ist, ist allerdings noch nicht bekannt. Bisher gibt es nur den „grünen Pass“ der für einheimische Urlauber gedacht ist. (fk)

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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