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Österreich-Urlaub: „Grüner Pass“ und strengere Regeln – Was Reisende ab Sonntag beachten müssen

  • Franziska Kaindl
    VonFranziska Kaindl
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Bisher genügte in Österreich eine Erstimpfung, um genauso viele Freiheiten zu genießen wie Getestete oder Genesene. Das ändert sich ab Sonntag.

Sowohl bei der Einreise als auch in vielen anderen Bereichen des Alltags gilt in Österreich derzeit die „3-G-Regel“. Das heißt: Personen müssen entweder geimpft, getestet oder genesen sein. Die Nachweise darüber werden mittels des „grünen Passes“ vorgelegt. Ab dem 15. August sollen diesbezüglich aber strengere Regeln gelten.

„Grüner Pass“ in Österreich: Strengere Regeln beim Impfschutz

Bisher galten in Österreich im Vergleich zu anderen Ländern noch etwas lockerere Regeln, was die Corona-Impfung angeht: So genügte lange Zeit der Nachweis einer einzelnen Impfdosis mit den Vakzinen von Biontech, Moderna, Astrazeneca, Sinopharm und Sinovac, sofern diese mindestens 22 und maximal 90 Tage zurücklag. Das wird sich nun ändern: Ab Sonntag braucht es auch noch die Zweitimpfung, um als vollständig geimpft zu gelten. Der Nachweis soll ab dem Tag der 2. Impfung ausgestellt werden. Ausnahmen gelten für diejenigen, die mit dem Einmal-Impfstoff von Johnson&Johnson immunisiert wurden.

Gebäude der Rax Bergstation sowie Tische des Gasthauses. Niederösterreich, Reichenau.

Die „3-G-Regel“ gilt in Österreich unter anderem bei der Einreise als auch in der Gastronomie, bei körpernahen Dienstleistungen, in der Hotellerie und Beherbergung, Freizeiteinrichtungen oder Reisebussen und Ausflugsschiffen. Somit reicht auch für Urlauber der Nachweis der Erstimpfung, die 22 Tage zurückliegt, nicht mehr aus.

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Österreich: Diese Regeln gelten für Genesene und Getestete

Die Regeln für Genesene und Getestete bleiben unverändert: Erstere benötigen einen Genesungsnachweis in Form einer ärztlichen oder behördlichen Bestätigung (z.B. ein PCR-Test), dass sie in den letzten 180 Tagen eine Covid-19-Erkrankung überstanden haben. Auch ein Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als 90 Tage ist, wird akzeptiert. Getestete hingegen müssen einen PCR-Test, der maximal 72 Stunden alt ist, oder einen Antigen-Schnelltest, der maximal 48 Stunden alt ist, vorlegen. (fk)

Lesen Sie auch: Testpflicht für Reiserückkehrer: Kosten für Antigen- und PCR-Tests im Ausland.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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