Corona-Regeln

Urlaub in Österreich: Ab Mai kommen Lockerungen für Reisende

Ab Mitte Mai könnte für manche Deutsche wieder Österreich-Urlaub angesagt sein: Die Regierung plant umfangreiche Öffnungen, von denen auch Touristen profitieren.

Seit Monaten ist an einen Urlaub in Österreich nicht zu denken: Die umfangreichen Einreise- und Quarantäneregeln sowie die Schließung von Beherbergungsbetrieben für touristische Zwecke machten dem einen Strich durch die Rechnung. Nun kündigte Österreichs Kanzler Kurz jedoch umfangreiche Öffnungen vieler Branchen zum 19. Mai an. Auch Hotels dürfen dann wieder Besucher begrüßen.

Corona-Pandemie: Österreich plant umfangreiche Öffnungen im Mai

Grundlage der Öffnungsschritte zum 19. Mai sind strenge Sicherheitskonzepte, die sich vor allem in Form von Zutrittstests für Gastronomie, Hotellerie, Kultur und Sport äußern. Als „Zutrittstests“ zählen Selbsttests mit digitaler Lösung (maximal 24 Stunden alt), Antigen-Tests (maximal 48 Stunden alt) und PCR-Tests (maximal 72 Stunden alt). Personen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind ein halbes Jahr nach Genesung von der Testpflicht ausgenommen. Sobald die Rechtsgrundlage dafür geschaffen ist, werden auch Geimpfte von der Testpflicht befreit. Dies soll ein Jahr lang ab Tag 22 nach der Erstimpfung gelten. Sebastian Kurz (ÖVP) erhofft sich anschließend weitere Lockerungen für die Nachtgastronomie sowie Hochzeitsfeiern und Vereinsfeste, wie tagesschau.de berichtet.

Ab Mitte Mai könnten auch Urlauber aus Deutschland wieder nach Österreich reisen.

Urlaub in Österreich ab Mai wieder möglich?

Deutsche, die in Österreich Urlaub machen wollen, können sich ebenfalls über die Öffnungen freuen: Laut Regierung gelte die Quarantänepflicht nur noch für Hochrisikogebiete. Wer aus Deutschland einreisen will, brauche demnach nur noch den Impfnachweis der EU oder einen negativen Corona-Test. Aktuell gilt noch eine verpflichtende 10-tägige Quarantäne bei der Einreise, die Urlaub extrem erschwert.

Zudem werden auch Hotels laut den Öffnungsplänen wieder den Betrieb aufnehmen dürfen. Es soll eine FFP2-Maskenpflicht in allgemeinen Bereichen gelten sowie eine Registrierungspflicht. Grundsätzlich ist ein Abstand von zwei Metern einzuhalten. Wer weitere Dienstleistungen und die Gastronomie im Hotel in Anspruch nehmen will, muss ab einem Aufenthalt, der über die Gültigkeit des Eintrittstests hinausgeht, alle zwei Tage einen Selbsttest unter Aufsicht vor Ort durchführen. Für die Hotelgastronomie gilt ebenfalls die Sperrstunde um 22 Uhr.

Auch interessant: Reisen nach Tirol: Was für Urlauber und Berufspendler gilt.

Öffnungen in Österreich: Welche Freitzeitmöglichkeiten gibt es ab Mai?

Freizeitbetriebe dürfen ebenfalls wieder mit FFP2-Maskenpflicht öffnen. Besucher müssen sich registrieren und einen Zutrittstest vorlegen. Es gilt ein Abstand von zwei Metern. Indoor-Einrichtungen wie Thermen und Bäder müssen pro Gast eine Fläche von 20 Quadratmetern im jeweiligen geschlossenen Raum zur Verfügung stellen. In Fahrgeschäften muss zwischen den Besuchern ein leerer Platz sein. Eine Registrierung sei hier nicht notwendig.

An behördlich genehmigten Veranstaltungen mit zugewiesenen Plätzen sind draußen bis zu 3.000 Besucher erlaubt, bei Indoor-Veranstaltungen sind es 1.500. Zwischen Besuchergruppen muss mindestens ein freier Sitzplatz sein. (fk)

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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