Seebrücke Sellin auf der Insel Rügen.
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Auf Rügen tummeln sich normalerweise zahlreiche Urlauber – nicht so während der Corona-Krise.

Corona-Pandemie

Urlaub an Pfingsten 2021: Werden an Nord- und Ostsee wieder Touristen erlaubt sein?

An Pfingsten endlich wieder die Seele an Nord- oder Ostsee baumeln lassen – ist das trotz Corona-Pandemie realistisch? Das sind die ersten Prognosen.

Viele Deutsche wollen ihren Urlaub an Pfingsten lieber im Land bleiben, als in die Ferne zu schweifen, wie zum Beispiel eine Auswertung der Ferienhaussuchmaschine HomeToGo ergeben hat. Besonders Nord- und Ostsee stehen als potenzielles Reiseziel in Deutschland bei vielen ganz oben auf der Liste – aber werden Hotels und Gastronomie bis zu den Feiertagen wieder öffnen dürfen?

Ostsee-Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern – an Pfingsten möglich?

Ostsee, Mecklenburgische Seenplatte oder die Insel Rügen: Mecklenburg-Vorpommern ist als Urlaubsziel unter Deutschen sehr beliebt. Allerdings ist das Land auch mit am strengsten, was touristische Einreisen angeht. Diese sind nämlich nicht gestattet – auch keine Tagesausflüge. Allein am Osterwochenende hat die Polizei hunderte Ausflügler des Landes verwiesen. Zudem sind Hotels, Gasthöfe, Pensionen und andere touristische Betriebe für touristische Zwecke geschlossen.

Ob das bedeutet, dass auch an Pfingsten kein Ostsee-Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern möglich sein wird, ist noch nicht klar. Aktuell verschlechtert sich die Lage in dem Bundesland nämlich, seit Montag (19. April) besteht wieder ein harter Lockdown. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Robert Koch-Institut bei 141 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern (Stand: 23. April). Zweitwohnungsbesitzer und Camper aus anderen Bundesländern sollen bis spätestens 23. April ausreisen. Die verschärften Maßnahmen gelten für vier Wochen, also bis kurz vor dem Pfingstwochenende.

Die Hoffnung auf Öffnungen an Pfingsten wurde in der Tourismusbranche vor Ort noch nicht ganz aufgegeben, wie Tobias Woitendorf, Chef des Tourismusverbandes MV laut Ostsee-Zeitung sagt: „Vielleicht ändert sich die Lage bis dahin noch.“ Allerdings gehe er davon aus, dass Lockerungen zuerst in anderen Bereiche, wie zum Beispiel den Schulen, vorgenommen werden. Trotzdem arbeite der Tourismusverband an einem Öffnungsplan, der in den kommenden zwei Wochen dem Land vorgelegt werden soll. Im Gespräch sei ein Stufenplan, der zuerst Urlaub im eigenen Bundesland vorsieht, bevor wieder für alle Bundesbürger geöffnet würde. Von Testöffnungen in einigen wenigen Regionen hält Woitendorf nichts. Schon Anfang April erklärte er gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), dass eine Maskenpflicht in öffentlichen Bereichen, die Kontaktnachverfolgung per App sowie verpflichtendes Testen sinnvolle Maßnahmen für Öffnungen im Tourismus an Pfingsten sein könnten.

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Nordsee-Urlaub an Pfingsten 2021: Hoffung auf Modellregionen und Sommer

Während in Mecklenburg-Vorpommern auf strenge Regeln in der Corona-Pandemie setzt, hofft man in Niedersachsen auf Öffnungen im Rahmen von Modellprojekten, so wie sie in Schleswig-Holstein geplant oder schon umgesetzt wurden. So wurde beispielsweise Cuxhaven in einer ersten Auswahlrunde als eine von zwölf Modellregionen in Niedersachsen ausgewählt. Durch die Einführung der einheitlichen Corona-Regeln vom Bund im Infektionsschutzgesetz wurde der Start verschoben.

Die Ostfriesischen Inseln hoffen auf eine langfristige Öffnung und haben dementsprechend einen Plan mit einem strengen Testregime vorgelegt. „Wir haben bisher keine Rückmeldung erhalten, wie unser Konzept beim Land beurteilt wird“, berichtete Göran Sell, Geschäftsführer der Ostfriesischen Inseln GmbH, laut der Hannoverschen Allgemeinen. Auf der Insel Juist erfreut man sich an überraschend guten Buchungszahlen über die Pfingstfeiertage. Marketingleiter der Insel, Thomas Vodde, rechnet mit einem weiteren Anstieg, sobald richtig geöffnet wird. „Für den Sommer bin ich hoffnungsfroh“, sagt er – vor allem, weil sich schon in der Vergangenheit die Infektionszahlen bei höheren Temperaturen verbessert habe. (fk)

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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