Corona-Pandemie

Urlaub in Spanien trotz Corona: Antigen-Tests bei der Einreise ab sofort erlaubt 

Die spanische Regierung erlaubt die Einreise ab sofort auch mit einem negativen Antigen-Test. Lange Zeit war nur ein PCR-Test gültig.

In Kroatien oder Österreich ist die Einreise mit einem negativen Antigen-Test bereits erlaubt. Nun zieht auch Spanien nach: Ab dem 7. Juni kann dieser alternativ zu einem negativen PCR-Test bei der Einreise vorgelegt werden. Zudem tritt ab diesem Stichtag auch die neue Regelung für Geimpfte und Genesene in Kraft. Das heißt: Ab sofort brauchen Personen, die mindestens 14 Tage vor Reiseantritt ihre Impfung vervollständigt haben oder von einer Corona-Infektion genesen sind, die nicht länger als 180 Tage zurückliegt, keinen Test mehr bei der Einreise vorzulegen. Somit wird auch die Reise auf die Balearen-Insel Mallorca, die unter Deutschen sehr beliebt ist, enorm erleichtert. Antigen-Tests sind nicht nur schneller, sondern auch günstiger als PCR-Tests.

Corona: Gelockerte Einreise-Regeln für Spanien ab Juni

„Spanien ist ein sicheres Reiseziel und wir sind in der Lage, bald wieder die führende Stellung im internationalen Tourismus zu übernehmen“, erklärte Gesundheitsministerin Carolina Darias in einer Pressemitteilung. Grund für die Lockerungen seien die „hervorragenden“ Impfzahlen, die „uns jeden Tag näher an die Rückkehr zur Normalität bringen“.

Bei der Einreise nach Spanien muss weiterhin das ausgefüllte Formular zur Gesundheitskontrolle über das Spain Travel Health-Portal oder die kostenfreie App SpTH vorgelegt werden. Wie es in der Mitteilung des Gesundheitsministeriums heißt, werden an Häfen und Flughäfen Spaniens zwei Kontrollpunkte eingerichtet. Wer aus einem Land kommt, das aus Sicht Spaniens ein Risikogebiet darstellt – darunter auch Deutschland – muss sich einer stichprobenartigen Dokumentenprüfung unterziehen. Alle Reisenden aus Nicht-Risikoländern haben Zugang zu einer Schnellprüfung mit dem QR-Code, der sich über das ausgefüllte Gesundheitsformular generieren lässt.

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Die Inzidenz in Spanien lag am Freitag (4. Juni) bei circa 55 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern. Wie Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez auf Twitter mitteilte, seien mittlerweile mehr als zehn Millionen Menschen im Land vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Damit sei Spanien dem Ziel, bis Ende des Sommers 70 Prozent der Bevölkerung vor Ende des Sommers zu impfen, einen Schritt näher. (fk)

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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