Zwei Männer spazieren an der gut besuchten Playa de Mallorca.
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Zwei Männer spazieren an der gut besuchten Playa de Mallorca.

Corona-Pandemie

Virusvariantengebiet Portugal: In diesen Urlaubsländern droht die Delta-Variante auch

Immer mehr Länder in Europa trifft die Delta-Variante des Coronavirus hart. Nach Portugal ist jetzt auch Spanien gefährdet.

Lissabon – Seit Dienstag (29. Juni) gilt Portugal als Virusvariantengebiet. Reiserückkehrer müssen sich für zwei Wochen in Quarantäne begeben – eine Freitestung nach fünf Tagen ist nicht möglich. Das hat das Robert Koch-Institut ab Freitag entschieden. Für viele Urlauber kam das überraschend: Viele von ihnen reisten nach Portugal als die Inzidenz noch unter 50 lag – erst über diesem Wert gilt ein Land überhaupt als Risikogebiet.

Innerhalb kürzester Zeit verdoppelte sich dieser Wert fast, sodass er zuletzt bei einem Wert von rund 93 lag. Als Auslöser steht die starke Ausbreitung der Delta-Variante des Virus in Verdacht, die laut der weltweiten Wissenschaftsinitiative GISAID bereits für über 50 Prozent der Neuinfektionen in Portugal verantwortlich ist. Nun stellen sich viele die Frage, ob dieses Schicksal bald noch anderen Ländern in Europa drohen könnte.

Spanien bald Virusvariantengebiet? Delta-Variante auf dem Vormarsch

In Portugals Nachbarland Spanien steigt die 7-Tage-Inzidenz seit Mitte Juni auch wieder und hat den Grenzwert von 50 überschritten. Zuletzt lag sie bei 53,5 (Stand: 28. Juni). Davon sind auch die Ferieninseln Teneriffa und Fuerteventura betroffen, die mit steigenden Infektionszahlen den Gesamtwert der Kanaren über eine Inzidenz von 50 getrieben haben.

Der Anteil an Neuinfektionen in Spanien, der auf die Delta-Variante zurückzuführen ist, lag laut GISAID in den letzten vier Wochen bei 21,8 Prozent (Stand: 29. Juni). Zum Vergleich: In Deutschland liegt er bei 12,5 Prozent bei einer sinkenden Inzidenz, die aktuell bei 5 liegt (Stand: 29. Juni). Somit ist die Wahrscheinlichkeit aktuell hoch, dass Spanien bei dieser Tendenz in den kommenden Wochen als Virusvariantengebiet eingestuft werden könnte.

Zudem sequenziere das Land laut dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) nur wenige Virenproben. Corona-Infektionen werden demnach generell gezählt und es gäbe kaum eine Unterscheidung nach Varianten.

Auch interessant: Reisewarnung für Corona-Risikogebiete soll ab 1. Juli fallen – fast 100 Länder weltweit betroffen.

Corona in Österreich, Italien und Tschechien – bald Virusvariantengebiete?

Wenn es rein nach dem Anteil der Delta-Variante am Infektionsgeschehen geht, müsste Österreich noch vor Spanien als mögliches zukünftiges Virusvariantengebiet genannt werden. GISAID verzeichnet hier, dass 39,1 Prozent der Corona-Fälle auf die Delta-Variante zurückzuführen sind (Stand: 29. Juni).

Allerdings ist die Inzidenz in Österreich insgesamt niedrig und liegt derzeit bei einem Wert von circa 8,4. Die Tendenz ist eher fallend. Genauso sieht es in Tschechien und Italien aus, wo der Anteil derzeit bei 29,3 und 18,5 Prozent liegt, die Inzidenz insgesamt aber nur bei rund 8. (fk)

Lesen Sie auch: Sommer 2021: Immer mehr Deutsche suchen nach Insel-Urlaub – diese sind besonders begehrt.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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