Solarstrom ins Netz einspeisen

Photovoltaik-Anlagen lohnen sich vor allem, wenn man den Strom selbst verwendet und nur Überschüsse ins öffentliche Netz einspeist. So zeigen Modellrechnungen der Stiftung Warentest, dass bei derzeit

Photovoltaik-Anlagen lohnen sich vor allem, wenn man den Strom selbst verwendet und nur Überschüsse ins öffentliche Netz einspeist. So zeigen Modellrechnungen der Stiftung Warentest, dass bei derzeit üblichen Marktpreisen für die Anlagen und einer Nutzung von 25 Prozent des Stroms im eigenen Haushalt eine Rendite von 5,6 bis 8,0 Prozent möglich ist.

Unter optimalen Bedingungen könne die Rendite sogar zweistellig ausfallen, schreibt die Zeitschrift „Finanztest“ (Ausgabe Oktober 2018).

Zum Vergleich: Würden Hausbesitzer keinen Strom selbst im Haus nutzen, sondern ihn vollständig in das Stromnetz einspeisen, errechnen die Experten eine Rendite von 1,0 bis 3,3 Prozent.

Wer zusätzlich einen Stromspeicher installiert und dadurch auf einen durchschnittlichen Eigenverbrauch von 50 Prozent kommt, könne aber nur mit einer Rendite von 1,8 bis 3,9 Prozent rechnen. Das liegt an den derzeit noch zu hohen Preisen für die Stromspeicher. Zwar hätten sich diese seit Mitte 2013 laut „Finanztest“ halbiert, aber trotzdem koste eine Anlage mit Speicher im Moment fast das Doppelte als eine Anlage ohne. Das Nachrüsten bestehender Anlagen würde sich erst rechnen, wenn die Preise noch mal um die Hälfte sinken sollten.

dfg f dgh tg

(dpa)

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