Wer ein sauberes Sofa haben will, schafft am besten eine Klokiste für sein Kaninchen an. Foto: Christina Sabrowsky/dpa-tmn
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Wer ein sauberes Sofa haben will, schafft am besten eine Klokiste für sein Kaninchen an. Foto: Christina Sabrowsky/dpa-tmn

Mit ein paar Tricks

Bekommt man auch Kaninchen stubenrein?

Bei Kaninchen denkt man an Garten, Gehege und Holzhäuschen. Doch auch Langohren, die durch eine Wohnung hoppeln, kann man mit ein paar Tricks zur Stubenreinheit erziehen.

Düsseldorf (dpa/tmn) - Wer sich ein stubenreines Kaninchen wünscht, braucht vor allem eine Klokiste. Der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) empfiehlt sie allen Haltern, die ihr Kaninchen frei in der Wohnung herumlaufen lassen möchten.

Denn die reinlichen Tiere seien gewöhnt daran, immer wieder in derselben Ecke zur Toilette zu gehen. Mit einer Klokiste ist es nur eine Frage der Zeit, bis das Kaninchen stubenrein wird. Halter sollten geduldig sein und das Tier langsam an seine neue Toilette gewöhnen, rät IVH-Expertin Christiane Kauz.

Futter und Wasser in die Klokiste

Ein paar Tricks helfen beim Eingewöhnen: Für den Anfang empfiehlt die Expertin, Futter und Wasser in die Klokiste zu legen, damit sich das Tier dort gerne und lange aufhält. Hilfreich ist es auch, das Kaninchen regelmäßig an diesen Ort zu setzen.

Strafen und Schimpfen bringt nichts. Halter sollten ihr Kaninchen lieber belohnen, wenn es die Toilette richtig benutzt hat.

Immer wenn das Tier sein Geschäft verrichtet, muss es in seine Klokiste gesetzt werden. Ein Anzeichen dafür ist, dass das Kaninchen sein Hinterteil in die Luft hält, erklärt die Expertin.

Als Klokiste eignet sich laut IVH zum Beispiel eine geschlossene Katzenkiste. Damit sich das Kaninchen dort wohlfühlt, ist Sauberkeit gefragt: Einmal am Tag sollten Halter das verschmutze Heu gegen neues austauschen. Und einmal wöchentlich ist es nötig, das Örtchen mit Essigwasser zu desinfizieren.

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