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Verfüttertes Brot kann im Hals einer Ente aufquellen und zum Ersticken führen. Foto: Andrea Warnecke

Falsche Nahrung

Enten nicht mit Brotresten füttern

Altes, trockenes Brot - klar, das lässt sich noch an die Enten im Stadtpark verfüttern. Doch Tierschützer warnen: Das Futter schadet den Tieren.

Hamburg (dpa/tmn) - Mit dem Füttern von Enten wollen Eltern oder Großeltern Kinder gern für die Natur begeistern. Sie spazieren dann gern mit altem Brot in der Tasche zu Teich oder See. Doch Brot ist für Vögel völlig ungeeignet, warnt die Tierschutzorganisation Vier Pfoten.

Den Tieren droht durch Brot als Futter nämlich der Erstickungstod. Große Mengen trockenes Brot können durch aufgenommenes Wasser im Hals oder Magen der Tiere aufquellen. Außerdem enthält etwa Weißbrot kaum Nährstoffe und Brot generell Salz, welches den Wasservögeln schaden kann.

Enten und Schwäne ernähren sich von Gräsern, Insekten, Wasserpflanzen und Wassertieren, wovon sie in ihrer Umgebung in der Regel mehr als genug fänden. Wer dennoch unbedingt Enten füttern gehen mag, sollte artgerechtes Spezial-Futter für Wasservögel aus dem Zoohandel oder klein geschnittenes Obst anbieten. Dann aber nicht ins Wasser werfen, sondern am Ufer verfüttern.

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