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Hund geht auf Autobahn „Gassi“: Autofahrer greift beherzt ein – „ Schutzengel am Werke“

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Von: Jasmin Farah

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Ein Bernhardiner humpelt die Autobahn entlang. Viele Autofahrer fahren vorbei. Doch einer von ihnen wird zum Helden und rettet den verletzten Hund.

Wenn ein Hund ausbüxt, ist das für die Besitzer oftmals eine Katastrophe. Schließlich wissen sie zuerst nicht, wo er hin ist und sie am besten suchen können. Dann geht auch das Kopfkino los: Geht es dem Vierbeiner gut? Ist ihm etwas zugestoßen? Schließlich kann es schnell gefährlich werden, wenn die Fellnase etwa auf eine viel befahrene Straße rennt.

Hund geht auf Autobahn „Gassi“: Autofahrer greift beherzt ein – „ Schutzengel am Werke“

Oder er trifft auf einen anderen Hund, der ihm nicht wohlgesonnen ist. Ist es sehr kalt, es regnet, windet oder schneit, kommt hinzu, dass der Hund, wenn er stundenlang herumirrt und nicht mehr nach Hause findet, sich unterkühlen kann. Wenn Hilfe zu spät kommt, kann das schlimm enden.

Und zu guter Letzt gibt es auch Tier- bzw. Hundehasser, die ihnen nichts Gutes tun wollen. Erst kürzlich ist bekannt geworden, dass ein solcher Giftköder mit Heroin in einem Park in Frankfurt versteckt hat. Mehrere Hunde mussten danach in die Tierklinik, manche sind sogar gestorben. Deshalb ist es immer wieder schön zu sehen, wenn ein Mensch einem Tier in Not ohne lang zu überlegen zur Seite steht.

Von Glück kann auch ein Bernhardiner reden, der kürzlich auf der A3, zwischen der Anschlussstelle Wiesentheid und der Rastanlage Haidt-Nord in Richtung Frankfurt auf dem Mittelstreifen unterwegs war. Dieser soll dort abends herumgeirrt sein und dabei gehumpelt haben, berichten mehrere Augenzeugen. Einige Autofahrer sollen daraufhin die Polizei verständigt haben.

Hund geht auf Autobahn „Gassi“: Vierbeiner ist verletzt

Ein Verkehrsteilnehmer habe schließlich beherzt, wie die Polizei auf ihrer Facebook-Seite mitteilt, eingegriffen und den Hund eingefangen. Er habe ihn mit einer Hundeleine festgehalten und ihn abseits der Autobahn mit Leckerli versorgt, bis eine Streife der Verkehrspolizei eingetroffen sei.

In der Zwischenzeit habe die Polizei in Kitzingen einen Anruf von einem 49-Jährigen erhalten, der seinen Hund vermisst. Der Mann sei offenbar mittags beim Schwimmen gewesen, als der Vierbeiner entwischt sei. Es folgt das Happy End: Der Hund hatte wohl eine kleine Verletzung an der rechten hinteren Pfote, woraufhin er gehumpelt sei. Diese wurde versorgt und anschließend konnte ihn sein Besitzer endlich wieder in die Arme schließen.

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Die Facebook-User sind jedenfalls von so viel Engagement sehr gerührt und bedanken sich zahlreich in den Kommentaren. Hier eine Auswahl:

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