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Es ist Brutsaison für die Vögel in Deutschland. Aber nicht jedes Küken (r) braucht menschliche Hilfe. Foto: Felix Kästle/dpa/dpa-tmn

Ästlinge

Jungvögel sind meistens nicht auf Hilfe angewiesen

Ungeschickt hopsen sie im Garten herum und machen einen verlorenen Eindruck: Befiederte Jungvögel wecken bei Tierfreunden schnell Beschützerinstinkte. Es ist allerdings Zurückhaltung angesagt.

Bonn (dpa/tmn) - Auch wenn sie schutzbedürftig wirken: Befiederte Jungvögel brauchen in der Regel keine Hilfe von Menschen. Darauf wiest der Deutsche Tierschutzbund hin.

Die als Ästlinge bezeichneten Jungvögel würden oft im Geäst oder an geschützten Orten auf ihre Eltern warten. Zu erkennen sind sie daran, dass sie schon ein Federkleid haben - aber noch nicht voll flugfähig sind. Sie bewegen sich laut Tierschutzbund eher hopsend fort.

Wer jedoch ein Vogelküken ohne Federkleid hilflos am Boden liegen sieht, sollte es nach Empfehlung des Tierschutzbunds wieder zurück ins Nest setzen. Berühren ist dabei durchaus erlaubt. Sollte das Tier verletzt sein, sei es aber ratsam, es möglichst schnell zu einem Tierarzt oder einer Auffangstation zu bringen. Am besten setzt man das Küken dazu in einen gepolsterten Pappkarton. Das Füttern sollten Tierfreunde auf jeden Fall den Profis überlassen.

Infos beim Tierschutzbund

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