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Wer sich zum Beispiel eine Kornnatter hält, sollte dafür sorgen, dass das Terrarium ausbruchsicher ist. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn

Kobra und Co.

Was tun, wenn man auf eine Schlange trifft?

Auch in Deutschland kann man einer Giftschlange in freier Wildbahn begegnen - etwa wenn sie aus dem Terrarium entwischt ist. Wie viel Gefahr geht von so einem Tier aus? Und wie reagiert man richtig?

Gerolsheim (dpa/tmn) - Schlangen gehören ins Terrarium. Doch wie verhalte ich mich, wenn ich unvermittelt einem ausgebüxten Exemplar begegne? "Ruhig bleiben", empfiehlt Schlangen-Sachkundeprüfer Ralf Hörold aus Gerolsheim. Denn es gäbe keine Schlange, die einen verfolgt.

"Die Schlange wird als erstes die Flucht ergreifen. Darauf können Sie Gift nehmen", beruhigt Hörold. Er rät, sich dennoch langsam zurückzuziehen. Das Tier würde einen erst angreifen, wenn es sich angegriffen fühlt. Doch bevor etwa eine Kobra beißt, würde sie einen warnen. "Dann stellt sie sich auf und faucht", sagt der Fachmann von der Schlangen AG der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT).

Schlangenhalter haben vor allem für ein ausbruchsicheres Terrarium zu sorgen. "Es sollte abschließbar sein, am besten mit einem Hakenschloss", erklärt der Experte. Und für den Fall aller Fälle sollte die Tür in dem Raum mit dem Terrarium auf keinen Fall einen Spalt zum Boden haben. Zugänge zu Heizungsrohre sind auszuschäumen, damit sie keine Durchschlupfmöglichkeit eröffnen.

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