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Freigängerkatzen können sich mit Rattengift vergiften. Bei einem Verdachtsfall sollten sich Halter sofort an den Tierarzt wenden.

Vergiftete Katze: Blasse Schleimhäute sind ein Warnzeichen

Katzen prüfen in der Regel ganz genau, was sie fressen. Daher kommt es im Vergleich zu anderen Tieren seltener vor, dass sie etwas Giftiges zu sich nehmen. Dennoch kann es passieren - etwa wenn das Tier eine vergiftete Maus oder den Köder selbst gefressen hat.

Katzen prüfen in der Regel ganz genau, was sie fressen. Daher kommt es im Vergleich zu anderen Tieren seltener vor, dass sie etwas Giftiges zu sich nehmen. Dennoch kann es passieren - etwa wenn das Tier eine vergiftete Maus oder den Köder selbst gefressen hat.

Am häufigsten ist eine Vergiftung durch Rattengift bei Freigängerkatzen, teilt der Deutsche Tierschutzbund mit. Je nachdem, wie viel Gift die Katze aufgenommen hat, kann sie innere Blutungen bekommen, häufig in Verbindung mit erkennbar blassen Schleimhäuten, vor allem in der Maulschleimhaut. In schweren Fällen können Bluttransfusionen nötig sein.

In jedem Fall sollten Halter ihr Tier bei Verdacht auf eine Vergiftung sofort zum Tierarzt bringen. Falls möglich, sollten Halter eine Probe des Giftes mitnehmen. Hilfreich ist auch die Information, wann das Tier das Gift gefressen hat.

Auf keinen Fall sollten Halter eigenmächtig versuchen, das Tier mit Milch oder Pflanzenöl zum Erbrechen zu bringen: Dabei könnte die Katze ersticken.

(dpa)

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