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Süß oder sauer? Je nach Aroma und Festigkeit passen Äpfel zu unterschiedlichen Gerichten.

Welche Äpfel sich fürs Backen und Kochen eignen

Nach den hohen Temperaturen dieses Sommers hat die Apfelernte früher als sonst begonnen. Außerdem werden höhere Zuckerwerte und damit süßere Früchte erwartet. Die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse erklärt, welche Apfelsorten sich für welches Gericht eignen:

Nach den hohen Temperaturen dieses Sommers hat die Apfelernte früher als sonst begonnen. Außerdem werden höhere Zuckerwerte und damit süßere Früchte erwartet. Die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse erklärt, welche Apfelsorten sich für welches Gericht eignen:

- Backen: Für den klassischen Apfelkuchen empfehlen sich eher säuerliche Sorten wie Boskoop, Elstar oder Jonagold. Auch eine französische Tarte Tatin oder ein Apfelstrudel mögen es gerne etwas sauer.

- Herzhafte Speisen: Zu Rotkohl, Schweinebraten oder Speckpfannkuchen passen fruchtig-süße Vertreter wie Golden Delicious, Cameo, Pinova und Shampion am besten. In das rheinische Gericht „Himmel un Ääd” gehören Gala oder Cox Orange.

- Pur: Feste Äpfel geben Rohkostgerichten den nötigen Biss: Die Sorten Evelina und Fuji passen gut zu einem Waldorfsalat. Zu kräftigem Käse macht sich ein Braeburn gut, im Obstsalat schmeckt der saftige Delbarestival.

- Bratäpfel und Apfelmus: Boskoop oder Holsteiner Cox behalten auch im Ofen die Form und sind deshalb am besten geeignet. Wer Mus selbst zubereiten will, greift am besten zum Golden Delicious. Ein Tipp: Die Äpfel vor dem Einkochen nicht schälen. Die Pektine unter der Schale sorgen dafür, dass das Apfelmus geliert.

(dpa)

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