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Hörgeräte ermöglichen auch bei beginnendem Hörverlust, uneingeschränkt am Leben teilnehmen zu können. Unbehandelt steigt bei Menschen mit Hörstörungen das Risiko, an Demenz zu erkranken.

Bei beginnendem Hörverlust schnell untersuchen lassen

Stuttgart/Bochum (dpa/tmn) - Hören ältere Menschen das Vogelgezwitscher nicht mehr, sollten sie einen Arzt aufsuchen. Bei der altersbedingten Schwerhörigkeit werden nämlich zu Anfang nur die hohen Töne nicht mehr wahrgenommen.

Stuttgart/Bochum (dpa/tmn) - Hören ältere Menschen das Vogelgezwitscher nicht mehr, sollten sie einen Arzt aufsuchen. Bei der altersbedingten Schwerhörigkeit werden nämlich zu Anfang nur die hohen Töne nicht mehr wahrgenommen.

Betroffene sollten schnell reagieren und sich gegebenenfalls mit einem Hörgerät versorgen lassen, erläutert die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO KHC). Mit nachlassendem Gehör fühlten sich viele Menschen in Gesellschaft nicht mehr so wohl. In der Folge ziehen sie sich zurück - so steigt das Risiko, depressiv zu werden.

Menschen mit Hörstörungen entwickelten zudem häufiger eine Demenzerkrankung, warnt Christiane Völter von der Ruhr-Universität Bochum. Sie ermutigt Menschen mit Hörminderungen, sich zu Hörgeräten beraten zu lassen. Die modernen Geräte würden von den meisten Trägern sehr gut akzeptiert.

(dpa)

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