Bei der Bekämpfung helfen: Ambrosia-Fund in App registrieren

Bonn (dpa/tmn) - Es ist keine Speise für Götter, sondern eine Plage für Allergiker: Das Unkraut Ambrosia kann die üblichen Symptome von Heuschnupfen und Asthma auslösen. Derzeit blüht das Kraut - und das noch bis in den Oktober hinein, erläutert der Verbraucherinformationsdienst aid.

Bonn (dpa/tmn) - Es ist keine Speise für Götter, sondern eine Plage für Allergiker: Das Unkraut Ambrosia kann die üblichen Symptome von Heuschnupfen und Asthma auslösen. Derzeit blüht das Kraut - und das noch bis in den Oktober hinein, erläutert der Verbraucherinformationsdienst aid.

Hobbygärtner können etwas dagegen tun: Sie reißen die Ambrosia-Pflanzen am besten mit Handschuhen noch vor der Blüte aus und entsorgen sie über den Kompost und Hausmüll. Blüht die Pflanze bereits, dürfen sie nur nicht allergische Menschen mit Feinstaubmaske und Handschuhen entfernen. Anschließend sollte die Ambrosia extra in eine Plastiktüte gehüllt im Restmüll landen.

wächst an Straßenrändern, in Feldern sowie in Kleingärten, wo es häufig über Vogelfutter landet. Denn die Samen der Pflanzen gelangen zum Beispiel zwischen die Ernte der Sonnenblumen auf den Feldern. Das eigentlich aus Nordamerika stammende Kraut ist vor allem ein Problem in süd- und südosteuropäischen Ländern, in Deutschland wird Ambrosia aber auch immer häufiger gefunden. In einigen Regionen Brandenburgs zum Beispiel gibt es bereits Mäh- und Ausreißaktionen zur Bekämpfung.

Ambrosia wird in der Regel etwa knapp einen Meter, manchmal bis zu zwei Meter hoch. Sie hat auffällig behaarte, oft rötliche Stängel. Die aufrechten gelben Blütenstände wirken ein wenig wie Ähren, sie sind bis zu 20 Zentimeter lang. Jede Pflanze bildet bis zu einer Milliarde Pollen und rund 60 000 Samen. Diese sind mehrere Jahrzehnte keimfähig.

Wer den Behörden bei der Bekämpfung von Ambrosia in seiner Region helfen will, sollte einen Blick in die App namens ( und ) sowie in den im Netz werfen. Hier können Hobbygärtner deutschlandweit , die in einer zentralen Datenbank der Freien Universität Berlin gespeichert werden. Außerdem können sie die Meldungen der vergangenen Jahre einsehen. In der App gibt es auch Informationen zur Bekämpfung und Beschreibungen der Pflanze.

(dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare