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Doppelt hält besser: Der Haselnuss-Strauch benötigt einen Partner in der näheren Umgebung zur Befruchtung seiner Blüten. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Gartenplanung

Besser zwei Haselnuss-Sträucher setzen

Haselnüsse sind keine Einzelgänger. Sie benötigen einen Partner in ihrer Nähe. Sonst müssen Hobbygärtner damit rechnen, dass sie am Ende nur wenig abwerfen.

Bad Honnef (dpa/tmn) - Mit nur einem Haselnuss-Strauch im Garten muss man unter Umständen auf leckere Früchte verzichten. Denn für die Befruchtung der Blüten braucht es eine weitere Haselnuss-Sorte im Umkreis von nur 50 Metern, erläutert der Bundesverband Garten- und Landschaftsbau (BGL).

Er rät daher, gleich zwei Sträucher zu setzen, um auf Nummer sicher zu gehen. Die Haselnuss ist einhäusig. Das bedeutet, jeder Baum trägt sowohl die eher unauffälligen und kleinen weiblichen Blüten als auch die männlichen Blütenkätzchen.

Sie können sich aber nicht gegenseitig befruchten, sondern es braucht einen Partner im näheren Umfeld. Die Samen werden hauptsächlich vom Wind verbreitet.

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