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Die Früchte der Feige gedeihen am Holz, das im letzten Jahr entstanden ist. Die späten Früchte sogar erst am diesjährigen Triebteil. Foto: Kai Remmers/dpa-tmn

Zu viel gefährdet Ernte

Feigen zum Winterende auslichten

Die Feige hat große Blätter. Wächst sie zu dicht, kommt die Sonne nicht in die Krone hinein. Daher sollte man das Gehölz auslichten - in Maßen. Sonst entfällt die nächste Ernte.

Neustadt/Weinstraße (dpa/tmn) - Feigen müssen von Zeit zu Zeit ausgelichtet werden. Das Winterende ist dafür ein guter Zeitraum. Hobbygärtner sollten zu dicht sitzende, sich überkreuzende oder von Frost geschädigte Äste entfernen. Ältere Büsche, die im Inneren kahl geworden sind, erhalten am besten einen kräftigen Rückschnitt, indem man alte Triebe direkt über dem Boden kappt, rät die Gartenakademie Rheinland-Pfalz.

Wer seinen Feigenbusch nur etwas zurückschneiden möchte, sollte aber vorsichtig sein. Denn es könnten sonst die Stellen wegfallen, an denen sich bald schon die neuen Früchte entwickeln. Die Sommerfrüchte gedeihen den Experten zufolge Mitte Juli an dem Holz, das sich im vergangenen Jahr gebildet hat. Die Herbstfrüchte erscheinen Mitte September am diesjährigen Zuwachs.

Grundsätzlich aber werden Feigen am besten sowieso nur mäßig gestutzt, denn der Schnitt regt das Wachstum der Triebe stark an - das wiederum hemmt die Fruchtbarkeit.

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