Hobbygärtner

Gemüsebeet für die Terrasse – drei Varianten für frisches Gemüse auf engstem Raum

  • Sophie Waldner
    vonSophie Waldner
    schließen

Um sich ein Gemüsebeet anzulegen, braucht es nicht zwanghaft viel Platz. Wir verraten Ihnen, wie Sie auch auf der Terrase leckeres Gemüse anbauen können.

Gemüse aus der eigenen Ernte ist etwas Besonderes. Doch nicht jeder hat einen großen Garten und somit die Möglichkeit, viel anzubauen. Mit ein paar kreativen Handgriffen, ist es aber durchaus möglich, auf einem kleinen Raum, ein Gemüsebeet anzulegen. Auf einer Terrasse* bieten sich z.B. Möglichkeiten, das Gemüse in Kübeln, Blumenkästen oder einem Hochbeet zu pflanzen. Wir erklären wie und welches Gemüse sich eignet.

Gemüsebeet für die Terrasse – Variante 1: Kübel

Im Kübel können Sie nicht nur Pampasgras als Sichtschutz* anpflanzen. Auch einige Gemüsesorten bieten sich dafür an. Und ganz nebenbei verschönert Ihr Gemüsebeet im Kübel die Terrasse. Wie aber gehen Sie vor? Um von Beginn an einen nährstoffreichen Boden liefern zu können, greifen Sie am besten direkt zu einer qualitativ hochwertigen Komposterde mit Lehmanteil. Um die Gemüsesorten bestmöglich zu pflegen, ist es wichtig im Laufe der Zeit gut zu düngen. Dafür können Sie Flüssignährstoffe in das Gießwasser geben, um die Erde immer nährstoffreich zu halten. Diese Sorten eignen sich: Tomaten, Stangenbohnen, Knoblauch, Karotten, Radieschen, Salat, Chili, Paprika und Rote Beete.

Lesen Sie auch: Diese Gartenarbeiten stehen im Mai für Sie an.

Gemüsebeet für die Terrasse – Variante 2: Hochbeet

Auch ein Hochbeet bietet sich als Gemüsebeet auf der Terrasse an. Am einfachsten machen Sie es sich natürlich mit einem fertigen Hochbeet (werblicher Link). Bei einem Hochbeet wird die Erde allerdings aufwendiger aufgefüllt, als bei den anderen beiden Varianten. Die erste Schicht wird zunächst mit einem Drahtgitter versehen, dieses soll vor allem Schädlinge abhalten. Danach folgt eine Schicht mit Baum- und Strauchabschnitt, anschließend füllen Sie Grün- und Gartenabfälle darauf. Die vierte Schicht besteht aus normaler Erde, auf welche Sie reifen Kompost geben. Abgeschlossen wird mit der sechsten Schicht. Diese besteht aus nährstoffreicher Erde. Auch hier können Sie wieder Karotten, Salat oder Radieschen anpflanzen.

Auch mit nur wenig Platz ist es möglich ein eigenes Gemüsebeet anzubauen – unter anderem durch ein Hochbeet auf der Terrasse.

Lesen Sie auch: Diese Pflanzen können Sie für windige und sonnige Balkone und Terrassen verwenden.

Gemüsebeet für die Terrasse – Variante 3: Blumenkasten

Ähnlich wie der Kübel kann auch der Blumenkasten eine reiche Ernte im Gemüsebeet auf der Terrasse bieten. Nehmen Sie auch hier wieder vorzugsweise die qualitativ hochwertige Erde. Diese ist nährstoffreich und eine gute Grundlage. Bei der Düngung der Gemüsepflanzen können Sie mit Flüssignährstoffe im Gießwasser nachhelfen. Gemüsesorten, die sich für den Blumenkasten eignen sind neben Radieschen, Kräuter, Chili und Knoblauch auch Tomaten, Gurken und Buschbohnen. Letzte wachsen allerdings höher nach oben und sollte durch eine Rankhilfe zusätzlich gestützt werden. (swa) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Auch interessant: Schneller Sichtschutz im Garten – diese drei Hecken machen es möglich.

Warum Gänseblümchen so robust sind

Der Name ist Programm: Die "dauerhafte Schöne" lautet die Übersetzung des botanischen Namens (Bellis perennis) des Gänseblümchens. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa/dpa-tmn
Der Name ist Programm: Die «dauerhafte Schöne» lautet die Übersetzung des botanischen Namens (Bellis perennis) des Gänseblümchens. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa/dpa-tmn © Mohssen Assanimoghaddam
Sind auf fast jeder Wiese zu finden: Gänseblümchen. Früher war die Blume auch als Heil- und Gewürzpflanze bekannt. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa-tmn
Sind auf fast jeder Wiese zu finden: Gänseblümchen. Früher war die Blume auch als Heil- und Gewürzpflanze bekannt. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa-tmn © Karl-Josef Hildenbrand
Untypischer Einwohner: Nur selten taucht eine einheimische Blütenpflanze von Januar bis Dezember immer mal wieder auf. Foto: Mascha Brichta/dpa Themendienst/dpa-tmn
Untypischer Einwohner: Nur selten taucht eine einheimische Blütenpflanze von Januar bis Dezember immer mal wieder auf. Foto: Mascha Brichta/dpa Themendienst/dpa-tmn © Mascha Brichta
Geschlossen leuchten Gänseblümchen zuweilen Rosa. Erblühen sie, werden sie Weiß. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa-tmn
Geschlossen leuchten Gänseblümchen zuweilen Rosa. Erblühen sie, werden sie Weiß. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa-tmn © Karl-Josef Hildenbrand
Essbare Blüte: Gänseblümchen sind gesund und machen sich gut als Dekoration im Salat. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn
Essbare Blüte: Gänseblümchen sind gesund und machen sich gut als Dekoration im Salat. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn © Florian Schuh

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links.

Rubriklistenbild: © Kniel Synnatzschke/Imago

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare