Eine Frau hält einen Bohrer und bohrt ein Loch in die Wand.
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Beim Heimwerken können viele Fehler passieren — so beispielsweise beim Bohren in der Wand. (Symbolbild)

Unfallgefahr

Achtung Heimwerker: Diese fünf Fehler sollten Sie vermeiden

Beim Heimwerken sollten Sie auf gewisse Fallen vorbereitet sein. Welche Fehler ein großes Unfallrisiko bergen und wie Sie sie vermeiden können, lesen Sie hier.

Für manche Reparaturen* oder Arbeiten will man nicht immer gleich den Handwerker rufen. Doch wenn man sich dazu entscheidet, selbst Hand anzulegen, gibt es einiges zu beachten. Oft sind es selbst die kleinen, offensichtlichen Dinge, die schon bei der Vorbereitung in Vergessenheit geraten sind. 

Heimwerker-Falle 1: Stromleitungen in der Wand missachtet

Eigentlich völlig klar, dass man vor dem Bohren in der Wand auf eventuelle Stromleitungen achtet. Doch hin und wieder passiert es, dass dieser Schritt vergessen wird. Oder aber auch, dass Stromleitungen auftauchen, wo man sie nicht erwartet hätte. Egal, ob Sie nur ein Bild oder ein Wandregal anbringen wollen, hier sollten Sie nicht bohren:

  • Im Bereich der Lichtschalter und Steckdosen sollte nicht in waagerechter oder senkrechter Erstreckung gebohrt werden. In Altbauwohnungen lohnt sich der Einsatz eines Ortungsgerätes, da dort die Leitungen auch mal diagonal verlaufen können.
  • Unterhalb des Deckenbereiches sollten 15cm bis 50 cm eine bohrfreie Zone bleiben, das Selbe gilt für Fußböden.  
  • Und auch an Fenster, Fensterrahmen und in der Nähe von Zimmerecken ist Vorsicht geboten. Etwa zehn bis 35 cm neben diesen Bereichen sollte nicht gebohrt werden.

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Heimwerker-Falle 2: Vergessen Strom und Wasser abzustellen

Wasser und Strom: Diese beiden Bereiche können ein großes Unfallrisiko in sich bergen, sofern sie nicht abgedreht werden. Für größere Arbeiten, die Sie allein nicht mehr stemmen können, lohnt es sich hier also wirklich, den Handwerker zu rufen. Sei es zum Anschließen einer Geschirrspülmaschine oder das Anbringen einer Deckenlampe. Wasser und Strom gehören ausgeschaltet, bevor an jenen Leitungen gewerkelt wird. Besonders bei Arbeiten mit Strom ist Sicherheit das Wichtigste.

Heimwerker-Falle 3: Geliehenes Werkzeug ohne Einweisung benutzt

Ob Sie sich nun Geräte im Baumarkt ausleihen oder bei einem Nachbarn, eine Einweisung ist immer wichtig. Gerade bei größeren Maschinen, die man eben nicht allzu häufig in Verwendung hat. In Baumärkten ist es aber häufig der Fall, dass eine Sicherheitseinweisung erfolgt, bevor Sie den Markt mit dem Werkzeug verlassen. Achten Sie dennoch darauf, alle wichtigen Funktionen zu kennen, um hier Unfällen vorzubeugen. Schnell ist es passiert und man hat sich verletzt. Sollte eine Bedienungsanleitung vorliegen, lesen Sie sie sich gründlich durch.

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Heimwerker-Falle 4: Kabeltrommel nicht abgerollt

Das Heimwerker-Portal myHOMEBOOK weist auf einen weiteren Fehler hin. Inzwischen verfügen moderne Kabeltrommeln zwar über eine Thermosicherung, dennoch sollte man darauf nie blind vertrauen. Rollt man das Kabel nämlich nicht aus, kann sich das Material erhitzen. Diese gefährliche Situation entsteht aufgrund des Leitungswiderstandes. Daher bitte nicht vergessen, die Kabeltrommel abzurollen.

Heimwerker-Falle 5: Rutschigen Untergrund übersehen

Egal, ob im Garten, in der Garage oder in der Wohnung selbst: Achtung bei nassem und rutschigem Untergrund. Oft übersieht man solche Stellen oder unterschätzt sie. Achten Sie daher auf einen sicheren Stand und vor allem auf einen trockenen Boden. Besonders im Garten sollten Sie auf Arbeiten auf der Leiter verzichten, wenn es gerade geregnet hat.

(swa) *Merkur.de gehört zum deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk.

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