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Das verspiegelte Sideboard von Kettnaker ist ein Beispiel für den kreativen Einsatz neuer LED-Technologie. Damit wird nicht das Möbel selbst beleuchtet oder für Helligkeit im Raum gesorgt, sondern der Grundton des Silbers verändert sich durch eine entsprechende warme oder kalte Lichtfarbe.

Neues auf der IMM: Möbel werden mit LEDs betont

Lampen werden längst nicht mehr nur zur Beleuchtung genutzt. Eingebaut in Möbeln dienen sie dazu, diese zu betonen. So erhalten Schränke etwa eine dezente Hintergrundbeleuchtung und werden optisch hervorgehoben.

Lampen werden längst nicht mehr nur zur Beleuchtung genutzt. Eingebaut in Möbeln dienen sie dazu, diese zu betonen. So erhalten Schränke etwa eine dezente Hintergrundbeleuchtung und werden optisch hervorgehoben.

Besonders beliebt scheint derzeit die Beleuchtung von Fugen und Kanten zu sein, wie sich auf der Internationalen Möbelmesse in Köln zeigt (Publikumstage: 19. bis 21. Januar).

Nolte beispielsweise trennt mit einer LED-Reihe an einem Küchenblock so die Schubladen auch optisch voneinander ab. Gwinner hinterleuchtet die Elemente einer Schrankwand, was für mehr Tiefe sorgt.

Das Spiel mit den LEDs treibt die Branche zu Innovationen an: So stellte beispielsweise Kettnaker eine verspiegelte Kommode mit Innenbeleuchtung vor. Diese fällt nach außen hin nicht auf, und weder wird dadurch das Möbel selbst noch der Raum beleuchtet. Aber die verstellbare Lichtfarbe nimmt Einfluss auf das Silber der Verspiegelung: Es kann dadurch wärmer oder kälter wirken. Und: „Wenn das Licht eingeschaltet ist, sieht man auch ein bisschen den Inhalt der Kommode durchscheinen”, erläuterte Wolfang Kettnaker auf der Messe.

Service:

Für die Öffentlichkeit ist die IMM Cologne vom 19. bis 21. Januar jeweils von 9.00 bis 18.00 Uhr beziehungsweise am Sonntag von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Vom 15. bis 18. Januar haben nur Fachbesucher Zutritt.

(dpa)

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